In der 1. Klasse Süd-West blickt ATSV Mattighofen nach Platz sieben und einer starken Schlussphase mit fünf Siegen am Stück mit guter Stimmung nach vorne. Co-Trainer Bojan Dordevic spricht von einer klar positiven Entwicklung, von Neuzugängen und von neuer Energie im Traditionsverein. Der Rückblick auf die Saison fällt deshalb freundlich aus, der Blick auf die Vorbereitung ist aber mindestens genauso entschlossen.

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Bojan Dordevic macht im Gespräch deutlich, dass er die vergangenen Monate als Schritt nach vorne sieht. "Es hat sich viel verbessert", sagt der Co-Trainer, "Die Mannschaft ist zusammengewachsen und den Zusammenhalt kann man spüren. Die Jungs haben verstanden, was gemeinsam heißt", erklärt er und verbindet das mit einem grundsätzlichen Anspruch an den Klub: "Wir haben angefangen, etwas Neues und Positives hier in Mattighofen zu machen." Dass dieser Rückblick nicht nur aus Zweckoptimismus besteht, zeigen auch die Zahlen. ATSV Mattighofen gewann die letzten fünf Saisonspiele gegen UFC Burgkirchen, Neukirchen/E., USV St. Pantaleon, TSV Aurolzmünster und WSV-ATSV Ranshofen und schob sich damit auf Rang sieben mit 37 Punkten. Dordevic spricht außerdem von einem "super Jahr" und erinnert daran, dass er mit der Reserve zuletzt Vize-Meister geworden ist. Gerade dieser Mix aus mannschaftlicher Entwicklung, gutem Endspurt und einem positiven Gefühl im ganzen Verein erklärt, warum der Ton rund um ATSV Mattighofen derzeit so zuversichtlich ist.
Auch intern hat sich bei ATSV Mattighofen etwas verschoben. Dordevic war im vergangenen Jahr noch Trainer der Reserve, inzwischen arbeitet er als Co-Trainer bei der Kampfmannschaft. Damit beschreibt er auch seinen persönlichen Zugang zur kommenden Saison. "Ich bin sehr motiviert für die nächste Saison und für das, was wir erreichen wollen, und ich hoffe, ich werde mit meiner Erfahrung vieles verbessern", sagt er. Wichtig ist ihm dabei, dass der Weg nicht an Einzelnen hängt. Einen Spieler besonders herauszuheben, wollte er bewusst nicht. "Diesen Erfolg kann man jedem zuschreiben, vom Trainer bis zu allen Funktionären", sagt Dordevic, weil aus seiner Sicht genau dieses gemeinsame Arbeiten die Basis der Entwicklung war. Passend dazu fällt auch sein personeller Ausblick positiv aus: Spieler, die in der vergangenen Saison verletzt waren, sind laut Dordevic wieder fit und sollen mit dem Trainingsstart am 13. in die Vorbereitung einsteigen. "Die Zusammenarbeit von allen gemeinsam ist sehr gut und funktioniert einwandfrei", betont er, und genau das soll nun in die neue Phase mitgenommen werden.
Ganz ohne Bewegung im Kader geht es auch in Mattighofen nicht. Dordevic nennt Wolfgang Ulrich als Abgang, dazu hat nach seinen Angaben noch ein weiterer Spieler die Mannschaft verlassen. Auf der anderen Seite sind drei Neuzugänge dazugekommen. Entscheidend ist für ihn ohnehin weniger die Einzelmeldung als die Richtung, in die der Verein marschieren soll. "Wir haben uns das Ziel gesetzt, in Zukunft in eine höhere Liga zu gehen", sagt Dordevic ohne Umschweife. Dahinter steckt auch viel Identifikation mit dem Klub. Er spricht von ATSV Mattighofen als "hundertjährigem Verein mit großer Tradition" und sagt offen, dass man den Namen wieder "in ein positives Licht stellen" wolle. Die Aussagen klingen nicht nach lauter Ankündigung, sondern nach einem Verein, der sich nach einem ordentlichen Finish stabilisieren und den nächsten Schritt setzen will. Oder, wie es Dordevic selbst knapp zusammenfasst: "Wir sehen alles positiv und machen es mit Leidenschaft."