Der Auftritt der UVB Oberbank Vöcklamarkt Juniors gegen den TSV Sparkasse Frankenmarkt in Runde 18 der 1. Klasse Süd stand für Co-Trainer Resul Demir im Zeichen eines spürbaren Aufbruchs: engagierter Start, konsequente Chancenverwertung und Zuversicht für die nächsten Wochen. In seinen Einschätzungen dominieren ein nüchterner Blick auf das Geschehen, Wertschätzung für junge Kräfte und klare Worte zu einem unaufgeregten, fairen Rahmen – verbunden mit dem Gefühl, aus einem Winterschlaf geweckt zu sein und nun selbstbewusst nach vorn zu blicken.

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„Wir sind gleich gut ins Spiel gekommen“, ordnete Resul Demir den Start seiner Mannschaft ein. Seine zentrale Beobachtung zum Chancenbild fiel eindeutig aus: „Wir haben uns super Chancen erarbeitet.“ Die Führung nach 17 Minuten durch Lorenz Weiser zum 0:1 unterstrich dieses Gefühl, zehn Minuten später legte Stefan Oberndorfer in der 27. Minute zum 0:2 nach – zur Pause stand es 2:0. Nach dem Seitenwechsel blieb Frankenmarkt im Abschluss kaltblütig; in der 57. Minute stellte Oberndorfer mit seinem zweiten Treffer auf 3:0 und setzte damit den offensiven Schlusspunkt. Demirs Resümee passte zum Verlauf: Eigener Schwung, klare Nutzung der Gelegenheiten und ein kontrollierter Rhythmus trugen die Mannschaft durch die Partie. „Wer die Chancen ausnützt, holt am Ende auch die drei Punkte“, fasste er zusammen.
Demir verknüpfte den überzeugenden Auftritt mit einer strukturellen Entwicklung innerhalb des Kaders. Er berichtete von drei Verletzungen aus dem vorangegangenen Spiel – und davon, wie daraus Gelegenheit für neue Kräfte erwuchs. „Wir setzen schon lange auf junge Spieler, sie haben ihre Chancen bekommen und diese super genutzt – das war eine starke Leistung.“ Demir hob zudem hervor, dass das Duell vor allem durch fußballerische Lösungen geprägt war: „Spielerisch war es von beiden Seiten relativ gut.“ Aus seiner Sicht war es nicht die Härte, sondern die Qualität in den Aktionen, die den Ton angab. So entstand ein Rahmen, in dem die eigenen Akteure ihre Rollen ausfüllten und das Tempo mitbestimmten.
Zur Spielleitung fand Demir klare und anerkennende Worte: „Der Schiedsrichter war relativ gut und fair, seine Entscheidungen waren zu 100 Prozent richtig.“ Diese Gelassenheit übertrug sich auf die Gesamtsicht. Inhaltlich blickt der Co-Trainer über die Momentaufnahme hinaus: Die Mannschaft fühle sich „wieder aufgeweckt“ und habe aus dem Pflichtspielrhythmus neue Energie geschöpft. Besonders deutlich wurde sein Vertrauen in die eigene Entwicklung und die anstehenden Aufgaben: „Wir werden die nächsten Spiele, da bin ich fest überzeugt, punkten. Und am Ende der Saison werden wir nicht unten stehen.“