In der 1. Klasse Süd setzte sich der UFC Attergau zu Hause mit 4:1 gegen den ATSV Rüstorf durch. Der Spitzenreiter legte schon vor der Pause ein 3:0 vor und brachte den Sieg danach souverän ins Ziel. Trainer Andreas Staudinger sprach von einem verdienten Erfolg und betonte die Bedeutung des Blitzstarts: „Die frühe Führung hat uns Sicherheit gegeben und die Nervosität genommen.“

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Der Start hätte für Attergau kaum besser laufen können. Nach fünf Minuten stellte Simon Sagerer auf 1:0, genau das frühe Erfolgserlebnis, das sich die Hausherren erhofft hatten. „Wir sind schnell in Führung gegangen und haben dann auch das 2:0 und das 3:0 vor der Pause gemacht“, fasste Trainer Andreas Staudinger den ersten Durchgang zusammen. In dieser Phase meldete sich Rüstorf kurz an, wie Staudinger einräumte: „Zwischen dem 2:0 und 3:0 hatte Rüstorf eine ganz gute Chance auf das 2:1.“ Johannes Hemetsberger erhöhte in Minute 19 auf 2:0, kurz vor der Pause legte Lenny Baumann das 3:0 nach. „Im Großen und Ganzen war das 3:0 zur Halbzeit verdient“, so der Coach.
Nach dem Seitenwechsel nahm die Partie spürbar Tempo heraus. Attergau blieb überlegen, ohne noch einmal Vollgas geben zu müssen, und legte dennoch nach: In Minute 69 schnürte Simon Sagerer mit dem 4:0 seinen Doppelpack. Rüstorf kam fünf Minuten später durch Elvin Pracalic zum 4:1, mehr ließen die Hausherren aber nicht mehr zu. „In der zweiten Halbzeit war nicht mehr viel los in der Partie“, sagte Staudinger nüchtern. Auf die Frage nach dem Knackpunkt blieb er klar: „Eine entscheidende Szene hat es nicht gegeben.“ Sein Fazit fiel eindeutig aus: „Verdient gewonnen! Auch wenn die zweite Halbzeit kein Schmankerl war.“
Als Schlüssel hob Staudinger nochmals das 1:0 nach fünf Minuten hervor. „Gerade gegen den Tabellenletzten ist es immer schwer. Das frühe Tor war wichtig, es hat uns Sicherheit gegeben und die Nervosität aus dem Spiel genommen“, erklärte der Attergauer Trainer. Wertschätzung gab es auch für den Gegner: „Rüstorf hat eigentlich nie aufgegeben.“ Zum Rahmen meinte er: „Die Schiedsrichterleistung war in Ordnung, es hat keine strittigen Szenen gegeben.“ Im Unterschied sah Staudinger vor allem die höhere spielerische Qualität auf seiner Seite. Mit dem Dreier führt Attergau nach 19 Runden mit 46 Punkten weiter die Liga an, Rüstorf hält bei 6 Zählern.