In der 1. Klasse Süd feierte der SV DAXNER Immobilien Ebensee 1922 gegen die UVB Oberbank Vöcklamarkt Juniors einen klaren 4:0-Heimsieg. Laut Trainer Stefan Neuböck war von Beginn an klar, dass sein Team das Spiel kontrollierte; der Sieg sei verdient und das Kollektiv habe überzeugt. Besonders freute ihn der späte Treffer von Shkelqim Shabanaj nach längerer Pause. Trotz des klaren Ergebnisses haderte Neuböck mit der Chancenverwertung: Vier, fünf Tore mehr wären aus seiner Sicht möglich gewesen.

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Der Spielverlauf passte genau zu dem, was Stefan Neuböck hinterher betonte: „Für mich war von der ersten Minute an klar, dass wir die dominante Mannschaft sind – und wir haben es im Prinzip gerichtet.“ Folgerichtig stellte Ivan Samuel Fekiac in Minute 25 auf 1:0, mit diesem Ergebnis ging es auch in die Pause. Nach dem Seitenwechsel blieb Ebensee am Drücker und legte in der Schlussphase die nötige Schärfe vor dem Tor drauf. Gregor Janovic erhöhte in der 76. Minute auf 2:0 und legte in der 88. das 3:0 nach. Den Schlusspunkt setzte Shkelqim Shabanaj in der 90. Minute – 4:0.
Inhaltlich war der Tenor des Trainers eindeutig. „Es gab keinen besonderen Moment, die Mannschaftsleistung hat überzeugt“, sagte Neuböck und hob damit das Kollektiv hervor. Gleichzeitig blieb er selbstkritisch: „Wir müssten mindestens vier, fünf Tore mehr schießen. Verbesserungsbedarf gibt es bei der Chancenverwertung und beim offenen Auge für den Mitspieler – dann wäre es viel deutlicher ausgegangen.“ Besonders freute ihn der Comeback-Moment von Torschütze Shkelqim Shabanaj: „Er hatte lange keine Spielpraxis. Ich habe ihn in der 70. Minute gebracht, er hat 20 Minuten alles gegeben – und sein 4:0 hat mich sehr gefreut.“ Für Neuböck war der klare Sieg deshalb verdient, aber nicht das Ende der Entwicklung: Konsequenz im letzten Drittel bleibt Thema.
Bei allem Jubel fand Neuböck warme Worte für den Gegner. „Ein großes Lob an die Vöcklamarkt Juniors. Im Schnitt sind die Spieler 16 bis 18 Jahre alt, die Jungs haben nie aufgegeben und immer ihr Bestes gegeben. Sie werden ihre Punkte noch machen“, sagte der Coach. Den Unterschied sah er woanders: „Wir haben die Routine und die spielerische Qualität auf den Platz gebracht, deshalb war der Sieg mit Sicherheit verdient.“ Auch der Rahmen passte: „Es gab keine einzige Situation zum Diskutieren. Der Schiedsrichter hat eine solide Partie gepfiffen und kann stolz auf sich sein.“