In der 2. Klasse 1b haben sich die SK Admira Juniors nach einem 0:2-Rückstand noch ein 2:2-Remis gegen den SK St. Magdalena 1b geholt. Für die Gäste blieb nach dem Spiel trotzdem das Gefühl, dass mehr drinnen gewesen wäre. Trainer Sascha Köglberger sah den Knackpunkt klar im schnellen Anschlusstreffer: Bis zum 2:0 sei seine Mannschaft immer besser ins Spiel gekommen und habe die Führung auch verdient gehabt.

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Aus Sicht von Köglberger begann die Partie zunächst noch auf Augenhöhe. „Die Anfangsphase war ausgeglichen“, sagte der Trainer, ehe er vor allem die Entwicklung danach hervorhob. Seine Mannschaft habe sich Schritt für Schritt mehr Anteile geholt und sich für diese Phase auch belohnt. Asllan Thaqi brachte St. Magdalena in der 8. Minute mit 1:0 in Front, nachdem laut Köglberger ein weiter Ball über die Abwehr gespielt worden war und der Stürmer dann souverän verwertete. Auch das 2:0 fiel nicht zufällig, sondern passte zum Auftritt der Gäste in dieser Phase. Wieder war es Thaqi, der in der 19. Minute nach einem Eckball nachlegte. Für den Trainer war diese Führung folgerichtig, weil seine Mannschaft trotz schwieriger Platzverhältnisse geduldig geblieben sei und sich ihre Möglichkeiten erarbeitet habe.
Genau deshalb ärgerte Köglberger weniger das 2:2 an sich als vielmehr die Art, wie die Admira zurück in die Partie kam. „Dass wir das 2:0 machen und wenige Minuten später durch einen individuellen Fehler den Gegner wieder ins Spiel holen, ist bitter und wahrscheinlich der Hauptgrund, warum man das Spiel nicht gewonnen hat“, sagte er. Gemeint war der Treffer von Laurenz Heigl zum 1:2 in der 21. Minute. Köglberger schilderte, dass die Bodenverhältnisse sehr schlecht gewesen seien und man sich deshalb ausdrücklich vorgenommen habe, keine zu riskanten Rückpässe zum Tormann zu spielen. Umso schmerzhafter war für ihn, dass genau aus so einer Aktion der Anschlusstreffer entstand. Damit war der Gegner wieder da, obwohl er laut Köglberger zu diesem Zeitpunkt „eigentlich nicht im Spiel war“. Noch vor der Pause glich Heigl in der 37. Minute auch noch zum 2:2 aus, womit eine Partie wieder völlig offen war, die zuvor in Richtung der Gäste gelaufen war.
Die zweite Halbzeit beschrieb der Trainer deutlich nüchterner als die erste. Große Offensivwellen gab es aus seiner Sicht auf beiden Seiten nicht mehr. „In der Anfangsphase waren wenig Chancen auf beiden Seiten“, sagte Köglberger, der damit ein Spiel schilderte, das nach dem turbulenten ersten Durchgang deutlich vorsichtiger wurde. Ganz weg war das Gefühl aber nicht, dass für seine Mannschaft noch etwas möglich sein könnte. Vor allem in der Schlussphase sah er wieder ein leichtes Plus bei St. Magdalena. Die Gäste blieben also bis zum Ende dran, ohne sich für diese Phase noch einmal entscheidend zu belohnen. Dass der Gegner immer wieder hoch attackierte und seine Mannschaft damit vor Aufgaben stellte, sprach Köglberger ebenfalls offen an. Gleichzeitig betonte er aber auch, dass es ein vernünftiger Gegner gewesen sei und die Partie vom Unparteiischen „souverän geleitet“ worden sei, ohne strittige Szenen.
So blieb für den SK St. Magdalena unter dem Strich ein Punkt, der sich nach dem Verlauf eher unbefriedigend anfühlte. Köglberger lobte, dass seine Mannschaft in der ersten Hälfte trotz der schwierigen Platzverhältnisse ruhig geblieben sei, Chancen kreiert und zwei Tore gemacht habe. Gerade deshalb formulierte er aber auch sehr klar, woran seine Elf arbeiten müsse. „Der nächste Schritt wäre, dass man in so einem Spiel nicht das 2:1 durch einen Eigenfehler bekommt, sondern selbst das 3:0 draufsetzt und das Spiel fertigspielen kann“, sagte der Trainer. Noch knapper brachte er es bei der Frage nach dem fehlenden letzten Schritt auf den Punkt: „Gefehlt hat die letzte Konzentration, um diese individuellen Fehler zu vermeiden.“ Für die junge Mannschaft ist dieses 2:2 damit weniger ein Spektakel als vielmehr eine Lektion, wie schnell ein eigentlich kontrolliertes Spiel kippen kann.