Nach dem klaren Auftritt in der 2. Klasse Mitte-West ordnete der Sportliche Leiter Markus Rader die Lage rund um Union Meggenhofen gegen ATSV Stadl-Paura ein: viel Kontrolle am Ball, Dominanz von Beginn an und eine auffallend faire Partie ohne strittige Szenen. „Es war ein sehr souveräner Auftritt unserer Mannschaft. Der Sieg war von Anfang an ungefährdet. Wir sind von der ersten bis zur letzten Minute professionell und konzentriert aufgetreten – ein verdienter und sehr erfreulicher Sieg“, so Rader.

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Rader stellte die Kräfteverhältnisse klar heraus: „Der Gegner hatte genau eine Chance. Wir hatten sehr viele Gelegenheiten, sind gut reingestartet und hatten zu Beginn drei Halbchancen, die wir leider nicht verwerten konnten.“ Kurz darauf fiel die verdiente Führung: In Minute 20 eröffnete Valentin Oberndorfer mit dem 1:0, Noah Oberndorfer erhöhte in Minute 30 auf 2:0 – der Pausenstand. Nach dem Seitenwechsel machte Union konsequent weiter: Arthur Lehner stellte in der 55. Minute auf 3:0, nur vier Minuten später traf erneut Valentin Oberndorfer zum 4:0 (59.). Den Schlusspunkt setzte David Gruber mit einem Doppelpack: In der 72. Minute markierte er das 5:0, in der 82. Minute fixierte er den 6:0-Endstand.
Beim Ballbesitz sah Rader sein Team deutlich vorne: „Wir hatten über die gesamte Spielzeit sehr viel Ballbesitz und haben das Geschehen kontrolliert – dementsprechend war es ein ungefährdeter Sieg.“ Passend dazu blieb die Gangart sportlich: „Es war ein sehr faires Spiel ohne überharte Aktionen, normale Zweikämpfe – das Spielerische stand im Vordergrund.“ Strittige Szenen oder Elfmeter gab es keine. Einziger Wermutstropfen: „Bei Standards waren wir diesmal nicht gefährlich – normalerweise eine unserer Stärken. Insgesamt war es eine sehr einseitige Geschichte.“
Personell zog Rader ein positives Zwischenfazit: „Positiv hervorzuheben ist, dass wir Ausfälle mit jungen Spielern kompensieren mussten. Die zwei jungen Spieler, die zum Einsatz kamen, haben weitestgehend überzeugt und ihre Leistung gebracht – das stimmt uns für die Zukunft sehr positiv.“ Den Blick richtete er gleich auf die nächste Aufgabe: „Am Samstag erwartet uns auswärts eine sehr schwierige Partie. Schon im Hinspiel hatten wir einen spielerisch starken Gegner. Wir bereiten uns entsprechend vor und sind optimistisch, dass wir mithalten können. Am Ende wird entscheiden, wer seine Offensivszenen besser nutzt.“