In der 2. Klasse Mitte-West traf SPG Lambach/Edt auf ATSV Stadl-Paura — und für die Gastgeber ordnete Sportlicher Leiter Nikolaus Zopf die Partie klar ein: offen, aber einseitig. Seine Mannschaft habe das Geschehen nahezu durchgehend bestimmt, mit deutlich mehr Ballbesitz und über 30 Abschlüssen. Zopf lobte zudem die souveräne Spielleitung und richtete den Blick bereits zuversichtlich nach vorne.

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Zopf berichtete von einer lebhaften, aber klar dominierten Begegnung: Die meisten Aktionen liefen über Lambach/Edt, der Ballbesitz lag über weite Strecken bei den Hausherren. Wir hatten aus dem letzten Spiel für uns etwas wieder gut zu machen und das hat die Mannschaft eindrucksvoll geschafft. Der Spielverlauf untermauert das: Andreas Jukic stellte früh auf 1:0 (14.), Domagoj Ivic erhöhte auf 2:0 (29.). Kurz vor der Pause köpfte Innenverteidiger Tobias Schwarzenbacher nach einer Ecke zum 3:0 ein (44.) — der Halbzeitstand. Nach Wiederbeginn legte Jukic sein zweites Tor zum 4:0 nach (52.), ehe Emirkan Günes für Stadl-Paura auf 4:1 verkürzte (53.). Lambach/Edt blieb drückend überlegen und schraubte das Ergebnis weiter nach oben, indem sich Schwarzenbacher selbst nach oben schraubte und erneut sehenswert per Kopf zum 5:1 (65.) traf. Atschiko Nadiradze stellte auf 6:1 (70.), ehe Schwarzenbacher seinen sensationellen Dreierpack zum 7:1 komplettierte (74.). In der Schlussphase sorgten Niel Anzengruber (78.) und Péter Parti (88.) für den 9:1-Endstand. Besonders gefährlich war Lambach/Edt bei ruhenden Bällen. Zopf hob hervor, dass alle drei Treffer von Tobias Schwarzenbacher per Kopf nach Eckbällen fielen — ein außergewöhnlicher Auftritt für einen Verteidiger und sinnbildlich für die Wucht der Hausherren bei Standards.
Auch der Rahmen passte: Der Schiedsrichter hatte die Partie gut im Griff, strittige Szenen blieben aus. Zopf blickt nach dem Kantersieg nach vorne: Die Mannschaft habe „über 90 Minuten gezeigt, dass sie ein Spiel dominieren kann“. Diesen Aufwind gelte es mitzunehmen, um auch in der nächsten Partie zu beweisen, „dass wir als Mannschaft funktionieren können“.