In der 19. Runde der 2. Klasse Mitte-West feierte die SPG Lambach/Edt auswärts bei den ASKÖ Ohlsdorf Juniors einen klaren 4:1-Erfolg. Schon zur Pause führten die Gäste 3:0, nach dem Ohlsdorfer Anschluss stellten sie in der Nachspielzeit den Endstand her. Sportchef Nikolaus Zopf sprach von einer offenen, aber klar von Lambach dominierten Partie und fasste die Entscheidung treffend zusammen: „Nach dem 4:1 war endgültig der Deckel drauf.“

Foto: Harald Dostal/fodo.media
Die Gäste legten einen konsequenten Start hin und hatten früh mehr vom Spiel. In Minute 13 traf Péter Parti sehenswert direkt nach einer Ecke zum 0:1, nach 25 Minuten erhöhte Domagoj Ivic, und kurz vor der Pause legte der an diesem Tag in Topform aufgelegte Ivic zum 0:3 nach. Der Pausenstand war damit deutlich, das Bild ebenso. Nikolaus Zopf ordnete das Bild so ein: „Das Spiel war über lange Zeit offen, auch wenn Lambach klar dominierte. Es gab lange kaum Chancen für Ohlsdorf, und bei unserer Vielzahl an Möglichkeiten waren wir öfter erfolgreich.“
Nach Wiederbeginn durfte der Gastgeber kurz hoffen: Nico Sladoje verkürzte in der 53. Minute auf 1:3. In dieser Phase war für einen Moment Pfeffer in der Partie, was auch Zopf bestätigte: „Nach dem 3:0 war das Spiel weitestgehend offen, weil auch Ohlsdorf zu der ein oder anderen guten Chance kam. Dadurch fiel das 3:1 – da waren sie kurz wieder im Spiel.“ Lambach/Edt blieb jedoch ruhig, ließ hinten wenig zu und hielt den Rhythmus hoch. Als die Nachspielzeit lief, setzte Jan Holger Wimmer mit dem 1:4, nach einem von hinten bis vorne perfekten Spielzug, in der 92. Minute den Schlusspunkt – und Zopf brachte es auf den Punkt: „Nach dem 4:1 war der Deckel drauf.“
Im Fazit sprach der Sportliche Leiter vor allem über den Plan – und warum er aufging. „Die taktische Auslegung konnte sehr gut umgesetzt werden. Wir wollten nach vorne spielen und vorne Druck erzeugen, das wurde relativ gut umgesetzt. Die Sache mit der Chancenverwertung ist eine andere, denn da haben wir definitiv noch Luft nach oben!“, hielt Zopf fest. Den Gegner sah er respektvoll: „Eine sehr junge, grundsätzlich spielstarke Mannschaft, die noch viel lernen kann, aber ihr Potenzial klar erkennen ließ und auf einem sehr guten Weg ist.“ Auch der Rahmen passte: „Es gab keine strittigen Szenen, denn der Schiedsrichter hatte die Partie zu 100 Prozent im Griff und war nicht nur ruhig sondern auch konsequent.“ Für Lambach/Edt gilt es nun, den Schwung mitzunehmen und an der Effizienz weiter zu feilen.