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„Wir müssen in der Offensive viel torgefährlicher werden“: Wo SPG Taufkirchen/Michaelnbach ansetzt

Taufkirchen/Michaelnbach

Die 2. Klasse Mitte-West hat die SPG Taufkirchen/Michaelnbach mit 41 Punkten auf Rang sechs abgeschlossen, und mit dem klaren 4:0 gegen SV Kematen/Innbach ist die Mannschaft immerhin mit einem guten Gefühl aus der Saison gegangen. Für Trainer Christoph Weidenholzer ist die Richtung trotzdem eindeutig. „Defensiv haben wir uns halbwegs stabilisiert“, sagt er, nun soll in der Vorbereitung vor allem die Offensive den nächsten Schritt machen.

Gestapelte Bälle auf Rasen

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Warum der sechste Platz nicht alles erzählt

Der Blick auf die Endphase der Meisterschaft erklärt Weidenholzers nüchternes Fazit ganz gut. In den letzten fünf Spielen war für SPG Taufkirchen/Michaelnbach vieles dabei: das 1:3 gegen SC Offenhausen, die beiden Remis gegen ASV Niederthalheim und BW Stadl-Paura, die knappe Niederlage bei SC Schwanenstadt Juniors und zum Abschluss das deutliche 4:0 gegen SV Kematen/Innbach. In der Tabelle stand damit Rang sechs mit 41 Punkten. Das ist keine schlechte Ausgangslage, aber eben auch kein Grund, sich zurückzulehnen. Genau deshalb ordnet der Trainer die vergangene Phase sachlich ein und sagt: „Defensiv haben wir uns halbwegs stabilisiert.“ Darin steckt Zufriedenheit mit einem Teilbereich, aber eben auch der Hinweis, dass noch nicht alles so läuft, wie es laufen soll.

In der Vorbereitung soll vorne mehr kommen

Aus dieser Einschätzung leitet sich auch der Sommerplan direkt ab. Weidenholzer redet gar nicht lange um den heißen Brei herum, sondern benennt den wichtigsten Punkt klar: „Wir müssen in der Offensive einfach viel torgefährlicher werden.“ Der zweite Teil seiner Aussage zeigt, dass er die Balance nicht verlieren will. „Hinten wollen wir ganz stabil stehen“, sagt er. Die Vorbereitung soll also nicht in irgendeine Richtung ausschlagen, sondern die Mannschaft insgesamt runder machen. Dazu passt auch, dass personell im Moment zumindest bei der Fitness Ruhe herrscht. „Alles fit“, meldet der Trainer, auch Veränderungen im Trainerstab oder größere Themen im Vereinsumfeld gibt es derzeit nicht. Für den Verein ist das durchaus ein Vorteil, weil der Fokus damit sehr klar auf der Arbeit mit der Mannschaft liegen kann.

Kader in Bewegung, aber noch nicht jede Frage ist geklärt

Im Kader gibt es trotzdem Bewegung, auch wenn im Gespräch noch nicht jede Personalie bis ins letzte Detail benannt werden konnte. Weidenholzer sprach von einem Innenverteidiger sowie zwei ungarischen Spielern, die den Verein verlassen haben. Bei den Zugängen nannte er mit Bernd Martl einen Mittelfeldspieler, dazu kommt laut Trainer noch ein weiterer Neuzugang aus Niederösterreich. Das zeigt auch, in welcher Phase sich der Klub gerade befindet: Die Richtung ist erkennbar, aber nicht jede Personalfrage ist schon endgültig aufgearbeitet. Für die kommenden Wochen wird deshalb nicht nur die Arbeit am Platz, sondern auch die Feinabstimmung im Aufgebot wichtig sein. Gerade wenn vorne mehr kommen soll, wird jede zusätzliche Option im Kader genau beobachtet werden.

Was Weidenholzer von der Liga mitnimmt

Interessant ist auch, worauf Weidenholzer beim Blick in die Liga achtet. Als positive Beispiele nennt er die starke Offensive der SPG Lambach/Edt und die beeindruckende Meisterschaft von SC Offenhausen. Beides passt gut zu dem, was er für seine eigene Mannschaft sucht: mehr Durchschlagskraft vorne und gleichzeitig ein verlässliches Fundament. Einzelne Spieler hebt er ebenfalls hervor, vor allem, weil sie „immer für die Mannschaft arbeiten“. Genau diese Linie wird auch in der neuen Saison entscheidend sein. Wenn SPG Taufkirchen/Michaelnbach die defensive Stabilität hält und im Angriff zulegt, dürfte der sechste Platz eher eine Zwischenstation als ein Endpunkt sein. Die Aussagen des Trainers lassen jedenfalls keinen Zweifel daran, wo in der Vorbereitung der Hebel angesetzt werden soll.