Spielberichte

„Das 1:0 war ganz, ganz wichtig“ – Union Weibern macht nach der Pause alles klar

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Union Weibern
ATSV Stadl-Paura

In der 2. Klasse Mitte-West hat die Union GT Weibern den ATSV Stadl-Paura mit 4:0 besiegt und damit in Runde sechs wichtige Punkte geholt. Ausschlaggebend war aus Sicht von Sektionsleiter-Stellvertreter Johannes Oberndorfer, dass seine Mannschaft trotz etwas Nervosität geduldig blieb und noch vor der Pause vorlegte. "Das 1:0 war ganz, ganz wichtig", sagte er, weil Weibern nach dem Seitenwechsel sofort nachlegte und die Partie rasch auf die eigene Seite zog.

Gelber Fußball im Tornetz

Foto von Joshua Hoehne auf Unsplash

Weibern drückt von Beginn an auf die Führung

Weibern hatte laut Oberndorfer von Beginn an mehr vom Spiel. "Weibern war von Beginn an spielbestimmend", sagte der Sektionsleiterstellvertreter, der gleich in der ersten Minute eine große Möglichkeit seiner Mannschaft gesehen hatte. Auch in den ersten zehn Minuten wäre aus seiner Sicht schon mehr drin gewesen, ehe die Partie etwas abflachte. Lange musste der Gastgeber dennoch nicht ohne Ertrag bleiben, denn in der 42. Minute brach Severin Oberndorfer den Bann und stellte auf 1:0. Dieser Treffer nahm viel Druck aus dem Spiel der Heimischen. Mit der knappen Führung ging es in die Pause, und genau diese Führung war für Weibern laut dem Sektionsleiterstellvertreter der Schlüssel dafür, dass die Partie danach einen ganz klaren Verlauf nahm.


Doppelschlag nach der Pause bringt Vorentscheidung

Nach dem Seitenwechsel legte Weibern dann genau so los, wie es sich die Heimischen erhofft hatten. Vitor Emanuel Sousa Oliveira erhöhte in der 48. Minute auf 2:0, nur zwei Minuten später sorgte Viktor Veres mit dem 3:0 bereits für die Vorentscheidung. Oberndorfer formulierte es deutlich: "Gleich nach dem 2:0 nach der Halbzeit war es im Prinzip klar, dass nur Weibern als Sieger vom Platz gehen kann." Genau diesen Eindruck habe man auch am Spiel gesehen, meinte er. Während Weibern weiter auf weitere Treffer drängte, blieb Stadl-Paura nach seiner Einschätzung fast ausschließlich mit Defensivarbeit beschäftigt. "Der Gegner war nur auf das Verteidigen konzentriert", sagte Oberndorfer und ergänzte, dass die Gäste über die gesamten neunzig Minuten zu keiner ernsthaften Torchance gekommen seien.

Kampfgeist, zwei Rote Karten und klarer Schlussstrich

Trotz des klaren Ergebnisses war für den Weiberner Sektionsleiter nicht alles selbstverständlich. Seine Mannschaft sei mit dem Wissen in die Partie gegangen, dass diese Punkte unbedingt her mussten, und genau das habe man den Spielern zunächst auch angemerkt. "Wir haben gewusst, dass wir das Spiel gewinnen müssen, und das hat man ein bisschen an der Nervosität gesehen", sagte Oberndorfer. Umso wichtiger sei gewesen, dass die Mannschaft trotzdem "super gekämpft" und "miteinander gearbeitet" habe. In der Schlussphase wurde es dann noch einmal hektischer: In der 80. Minute sahen bei Stadl-Paura mit Lukijan Tisma und Valtin Lijmani zwei Spieler Rot. Oberndorfer sprach dabei von einer Tätlichkeit und einer kurzen Rangelei, der Schiedsrichter habe "nicht lange gefackelt und seine Linie durchgezogen". Den Schlusspunkt setzte in der 89. Minute Clemens Breinbauer mit dem 4:0.

Weibern will jetzt nachlegen

Auch nach einem 4:0 wollte Oberndorfer den Auftritt nicht einfach nur abhaken. Er sieht weiterhin Luft nach oben, gerade im Offensivspiel. "Wir sollten uns einfach mehr Torchancen herausarbeiten und vor allem die Torchancen, die wir dann haben, auch nützen", sagte er mit Blick auf die vergangenen Wochen, in denen aus seiner Sicht mehr Tore möglich gewesen wären. Diesmal reichte es trotzdem zu einem klaren Heimsieg und zu drei Punkten, die in der Tabelle guttun. Die Union Weibern ist damit auf Rang neun geklettert und will nun genau dort weitermachen. "Jetzt müssen wir versuchen, in den nächsten Spielen daran anzuknüpfen", gab Oberndorfer die Richtung vor.

2. Klasse Mitte-West: Weibern : Stadl-Paura - 4:0 (1:0)

  • 89
    Clemens Breinbauer 4:0
  • 50
    Viktor Veres 3:0
  • 48
    Vitor Emanuel Sousa Oliveira 2:0
  • 42
    Severin Oberndorfer 1:0