In der 2. Klasse Mitte-West hat SK Stratex Gallspach gegen Union Linseder Hofkirchen an der Trattnach 0:2 verloren. Hofkirchen traf durch Pascal Diab vor der Pause und durch Michael Streif kurz nach dem Seitenwechsel. Für den Sportlichen Leiter Harald Linseder war der Auswärtssieg vor allem deshalb verdient, weil seine Mannschaft „den Kampf angenommen“, viele Zweikämpfe gewonnen und die Chancen zur richtigen Zeit genutzt hat.

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Die Gäste fanden nach Einschätzung von Harald Linseder gut in die Partie und hatten schon in der Anfangsphase mehr vom Spiel. „Hofkirchen hat das Spiel anfangs ein bissl kontrolliert“, sagte der Sportliche Leiter, der den Auftritt seiner Mannschaft insgesamt als sehr stabil einordnete. Eine längere Unterbrechung brachte dann zunächst einen Bruch in den Ablauf. Bei Gallspach verletzte sich Paul Straßl am Knie, das Spiel musste einige Minuten angehalten werden. Linseder wollte diesen Moment ausdrücklich nicht einfach übergehen und sagte: „Ich wünsche ihm gute Besserung und hoffe, dass es nicht zu schwer ist.“ Danach, so schilderte er es, habe Hofkirchen die Kontrolle aber wieder übernommen und das Spiel zunehmend in die gewünschte Richtung gezogen.
Auf die erste Belohnung mussten die Gäste bis zur 34. Minute warten, dann fiel das 0:1 durch Pascal Diab. Linseder beschrieb den Treffer als sauber herausgespielte Aktion über Michael Streif. „Das erste Tor war eine schöne Vorlage von Michael Streif, der eine Flanke hineingegeben hat. Pascal Diab hat das wunderschön gemacht, den Ball direkt genommen und zum 1:0 ins Tor versenkt“, sagte er. Mit diesem Vorsprung ging Hofkirchen auch in die Halbzeit. Noch wichtiger wurde dann der Beginn des zweiten Durchgangs. Nur zwei Minuten nach Wiederbeginn erhöhte Michael Streif auf 2:0. Auch diesen Treffer schilderte Linseder klar: „Er hat den Tormann ausgespielt und dann ins leere Tor getroffen.“ Für ihn war dieses Tor bereits „eine kleine Vorentscheidung“, weil seine Mannschaft damit genau zur richtigen Zeit nachlegte.
In der Erklärung für den Auswärtssieg kam Linseder immer wieder auf dieselben Punkte zurück. Für ihn lag der Unterschied vor allem in der Art, wie Hofkirchen die Partie angenommen hat. „Entscheidend war, dass wir den Kampf angenommen haben, die Zweikämpfe gewonnen haben und die Torchancen, die wir gehabt haben, auch genützt haben“, sagte er. Gerade dieses Gesamtpaket habe aus seiner Sicht den Ausschlag gegeben. Gallspach habe zwar versucht, über Einsatz und Duelle in die Partie zu kommen, doch auch dort sah Linseder Vorteile bei seiner Mannschaft. „Wir haben das Spiel kontrolliert und die Zweikämpfe gewonnen“, lautete seine Einschätzung. Erst in der Schlussphase wurden die Gastgeber etwas präsenter. „In den letzten 20 Minuten haben wir Gallspach ein bissl besser ins Spiel kommen lassen, aber ohne dass sie sich zwingende Torchancen herausgespielt haben“, sagte Linseder. Deshalb blieb er in seiner Bewertung eindeutig: „Der Sieg war nie in Gefahr.“
Dass es in dieser Partie keine größeren Diskussionen gab, passte zu dem Bild, das Linseder vom Abend zeichnete. Auch die Leistung des Unparteiischen ordnete er unaufgeregt ein. „Situationen zum Diskutieren hat es nicht gegeben. Der Schiedsrichter hat tadellos gepfiffen und keine gravierenden Fehlentscheidungen gehabt“, sagte er. Damit blieb der Fokus ganz auf einer Hofkirchner Mannschaft, die sich nach sieben Runden mit 16 Punkten auf Rang drei der Tabelle festsetzt. Entsprechend zufrieden fiel auch der Blick auf die aktuelle Phase aus. „Wir sind momentan recht zufrieden mit dem Lauf, den wir haben. Wir spielen im Moment sehr gut und sind sehr zufrieden“, sagte Linseder. Der 2:0-Erfolg in Gallspach passte damit genau zu diesem Trend: zweikampfstark, kontrolliert und vor dem Tor konsequent.