In der 2. Klasse Mitte-West hat der ASV Raika Niederthalheim gegen den ATSV Ammer Tank Sattledt Juniors mit 2:4 verloren. Trainer David Zehetner sprach nach dem Auswärtssieg von einem Auftritt, bei dem seine Mannschaft nach schwierigen Wochen „ab Minute eins ganz klar spielbestimmend“ gewesen sei. Vor allem das Umschaltspiel und die vielen Tiefenläufe gaben für ihn den Ausschlag.

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Für Zehetner begann die Partie genau so, wie er sich das erhofft hatte. „Wir waren heute ab Minute eins ganz klar spielbestimmend, hatten zahlreiche Top-Chancen, die wir teilweise einfach vergeben haben“, sagte der Trainer. Dass die Sattledt Juniors dennoch früh in Führung gingen, passte aus seiner Sicht ins Bild. In der 12. Minute traf Philip Etz-Ekoh zum 0:1, und auch danach blieben die Gäste das aktivere Team. Niederthalheim kam laut Zehetner nie wirklich in einen Rhythmus, weil seine Mannschaft den Gegner kaum ins Spiel kommen ließ. Kurz vor der Pause legten die Juniors nach: Kemal Elgit erhöhte in der 41. Minute auf 0:2. Mit dieser Führung ging es dann auch in die Halbzeit.
Der Trainer machte nach dem Schlusspfiff vor allem einen Punkt als Schlüssel aus: „Das Umschaltspiel war sehr gut. Wir haben die Bälle im Mittelfeld abgefangen und hatten extrem viele Tiefenläufe und Tempovorteile.“ Genau daraus erklärten sich für ihn auch die vielen Möglichkeiten, die seine Mannschaft in dieser Partie hatte. Gleich nach dem Seitenwechsel fiel das 0:3, als Philip Etz-Ekoh in der 53. Minute seinen zweiten Treffer des Nachmittags erzielte. Auch dieses Tor ordnete Zehetner klar ein, denn aus seiner Sicht war es der Lohn für die vielen Ballgewinne und das ständige Nachsetzen. Gleichzeitig blieb er trotz der vier Tore selbstkritisch: „Statt vier Toren können wir aus den Top-Chancen wahrscheinlich auch sechs machen.“ Das zeigte, wie deutlich die Gäste den Nachmittag über weite Strecken bestimmten.
Ganz abgeschlossen war die Partie nach dem 0:3 noch nicht, das betonte auch Zehetner. „Wichtig waren natürlich trotzdem das 1:0 und das 2:0, weil, auch wenn man überlegen ist, durch irgendeinen Fehler ein Gegentor passieren kann und das Spiel ganz anders läuft“, sagte er. Als Amer Udovcic in der 60. Minute auf 1:3 verkürzte, war genau dieser Gedanke präsent. Die Antwort der Gäste kam aber rechtzeitig: Lukas Andreas Wirt stellte in der 71. Minute auf 1:4, ein Treffer, den Zehetner als „wirklich top gespielt“ bezeichnete. Das späte 2:4 durch Amar Udovcic in der 86. Minute änderte am Gesamtbild für ihn nichts mehr. Niederthalheim habe noch versucht, über seinen Stürmer ins Spiel zu finden, „Das hatten wir eigentlich gut im Griff“, so Zehetner. Für die Sattledt Juniors steht damit nach schwierigen Wochen ein Auswärtssieg, der sie auf acht Punkte bringt, während Niederthalheim bei sieben Zählern hält.