Spielberichte

4:2 nach Ecke gibt den Ausschlag: Windhaag/Leopoldschlag unterliegt 2:5

Weitersfelden/Kaltenberg/Liebenau
SPG Windhaag/Leopoldschlag

In der 2. Klasse Nord-Mitte lieferten sich die SPG Weitersfelden/Kaltenberg/Liebenau und die SPG Windhaag bei Fr./Leopoldschlag ein torreiches Duell, das mit 5:2 an die Hausherren ging. Windhaag legte vor, doch noch vor der Pause drehte Weitersfelden auf – und nach dem Seitenwechsel gab das 4:2 nach einer Ecke den Ausschlag. Gästetrainer Manuel Hauser sprach von verlorenen Zweikämpfen und Müdigkeit – und davon, dass die Niederlage am Ende in Ordnung ging. Sein Team gab nicht auf, kam aber trotz Chancen in der Schlussphase nicht mehr heran.

Sechs Weiß-Grüne Bälle auf Rasen

Foto: Harald Dostal/fodo.media

Guter Start der Gäste, dann drehen die Hausherren auf

Windhaag erwischte auswärts den besseren Beginn und ging nach 21 Minuten in Führung: Robin Schinagl verwertete zum 0:1. Die Partie kippte allerdings binnen weniger Minuten. Weitersfelden fand nach einer halben Stunde immer besser ins Spiel und schlug eiskalt zu: Erst glich Dominik Hennerbichler in Minute 33 aus, nur zwei Minuten später legte derselbe Spieler das 2:1 nach. In der 37. Minute erhöhte Maximilian Gutenbrunner sogar auf 3:1 – drei schnelle Nadelstiche, die Windhaag sichtbar trafen. Kurz vor dem Pausenpfiff meldeten sich die Gäste aber noch einmal zurück: Erneut war es Schinagl, der in der 44. Minute zum 3:2 verkürzte. Mit diesem Resultat ging es in die Kabinen, und damit war für Windhaag grundsätzlich noch alles drin. Nach dem Wechsel folgte jedoch die Szene, die aus Sicht der Gäste den Nachmittag entschied: In Minute 52 stellte David Schatzl auf 4:2, ehe Gutenbrunner in der 59. Minute mit seinem zweiten Treffer zum 5:2-Endstand nachlegte.

„Keine Zweikämpfe mehr gewonnen“ – Hauser ordnet die Niederlage ein

Manuel Hauser war nach dem Schlusspfiff klar in seiner Analyse. „Wir haben die Partie gut begonnen, sind in Führung gegangen. Nach dem Ausgleich konnten wir keine Zweikämpfe mehr gewinnen, fanden nicht mehr ins Spiel, wirkten müde – somit geht die Niederlage in Ordnung“, hielt der Windhaag-Trainer fest. Besonders das 4:2 sah er als Knackpunkt: „Es war davor ein Ball, den wir nicht klären konnten, das führte zwangsläufig zu einem Eckball. Im Sechzehner haben wir schlecht verteidigt, und der Stürmer konnte ungehindert einköpfen.“ Auch in der Offensive fehlte es an Durchschlagskraft. „Uns hat heute die notwendige Durchschlagskraft gefehlt“, sagte Hauser unumwunden. Dass Weitersfelden nach dem 1:1 „mehr vom Spiel“ hatte und die Chancen konsequent nutzte, passte zu seinem Gesamtbild: „Wir waren im Passspiel ungenau und haben zu wenig Körper reingebracht.“ Die Folge: Nach der Pause kontrollierten die Hausherren das Geschehen, während Windhaag den Zugriff verlor.

Fairer Rahmen und ein Blick auf die Tabelle

„Es gab keine strittigen Situationen. Es war eine faire Partie, die Schiedsrichterleistung war sehr gut.“ In der Tabelle steht Weitersfelden mit nun 46 Punkten auf Rang drei und bleibt in der Spitzengruppe. Windhaag/Leopoldschlag hält bei 29 Zählern auf Platz acht – solide Mittelfeldlage, aber mit klaren Hausaufgaben. Für die kommende Woche lautet der Auftrag, Frische und Zweikampfhärte zurückzubringen, damit die frühen Führungen wieder etwas zählen und das Team sich für den Aufwand belohnt.

2. Klasse Nord-Mitte: Weitersfelden/Kaltenberg/Liebenau : Windhaag/Leopoldschlag - 5:2 (3:2)

  • 59
    Maximilian Gutenbrunner 5:2
  • 52
    David Schatzl 4:2
  • 44
    Robin Schinagl 3:2
  • 37
    Maximilian Gutenbrunner 3:1
  • 35
    Dominik Hennerbichler 2:1
  • 33
    Dominik Hennerbichler 1:1
  • 21
    Robin Schinagl 0:1