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„Wir haben uns in der Defensive stabilisiert“ – SPG Windhaag bei Fr./Leopoldschlag zieht zufrieden Bilanz

SPG Windhaag/Leopoldschlag

Mit Platz neun und 32 Punkten in der abgelaufenen 2. Klasse Nord-Mitte hat SPG Windhaag bei Fr./Leopoldschlag eine Saison hinter sich, auf die Trainer Manuel Hauser insgesamt positiv zurückblickt. Vor allem eine starke Phase mit neun Spielen ohne Niederlage blieb hängen. Der Coach sieht seine Mannschaft defensiv gefestigter, vertraut weiter auf die offensive Qualität und setzt auch in den kommenden Wochen klar auf Kontinuität.

Ein Hund steht hinter der Eckfahne

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Neun Spiele ohne Niederlage als stärkste Phase

Wenn Manuel Hauser die vergangenen Monate einordnet, dann beginnt er nicht mit Tabellenplätzen oder nackten Zahlen, sondern mit der Entwicklung seiner Mannschaft. „In der vergangenen Saisonhälfte spielten wir sehr gut. Wir konnten eine tolle Serie von neun Spielen ungeschlagen hinlegen, was sehr gut funktioniert hat“, sagt der Trainer. Gerade in einer Liga, in der sich viele Partien über Konstanz und einfache Fehler entscheiden, ist so eine Serie ein klares Zeichen dafür, dass sich eine Mannschaft gefunden hat. Hauser hebt dabei vor allem hervor, dass sich seine Elf im Laufe der Saison besser ausbalanciert hat. „Wir haben uns in der Defensive stabilisiert, haben weniger Tore bekommen. In der Offensive wussten wir, dass wir Qualität haben und unsere Tore machen“, sagt er. Diese Einschätzung passt auch dazu, dass SPG Windhaag bei Fr./Leopoldschlag die Saison zwar nicht ganz ohne Schwankungen beendete, mit dem 1:1 gegen Union Gutau, dem 0:0 gegen SV Gallneukirchen 1b und dem 4:1-Erfolg bei SV Wimberger Sandl aber auch gezeigt hat, dass in dieser Mannschaft Substanz steckt.

Im Kader bleibt fast alles beim Alten

Ein großes Thema ist bei vielen Vereinen im Sommer die Fluktuation. Bei SPG Windhaag bei Fr./Leopoldschlag ist genau das derzeit nicht der Fall. Hauser kann auf eine selten gewordene Konstanz bauen. „Zurzeit haben keine Spieler den Verein verlassen. Es bleibt alles unverändert“, sagt er. Auch bei den Neuzugängen bleibt es ruhig. Externe Verstärkungen gibt es vorerst nicht, stattdessen soll der nächste Schritt aus dem eigenen Nachwuchs kommen. „Es gibt keine Neuzugänge bei uns. Ein paar Spieler von der eigenen U16 werden in die Reserve beziehungsweise in die Kampfmannschaft nachrücken“, erklärt Hauser. Gerade im Unterhaus ist das mehr als eine Randnotiz, weil es zeigt, welchen Weg der Verein gehen will. Statt viel umzubauen, soll die bestehende Gruppe zusammenbleiben und durch junge Spieler aus den eigenen Reihen ergänzt werden. Das gibt der Mannschaft einerseits Verlässlichkeit, verlangt andererseits aber auch, dass die eingespielten Kräfte ihr Niveau halten.

Verletzungssorgen werden kleiner, Stiftinger wieder ein Faktor

Auch personell sieht Hauser die Lage vor dem Neustart insgesamt ordentlich, obwohl es noch nicht ganz ohne Einschränkungen geht. Ein Innenverteidiger fehlt derzeit mit einer Muskelzerrung, soll aber rechtzeitig wieder zurückkehren. „Unser Innenverteidiger ist mit einer Muskelzerrung außer Gefecht, wird aber zu Saisonbeginn wieder das Training aufnehmen und hoffentlich zum Meisterschaftsbeginn wieder starten können“, sagt der Trainer. Dazu kommt eine weitere gute Nachricht aus dem Kader. „Die anderen beiden Spieler, die die letzten Spiele nicht spielen konnten, sind zum Trainingsstart wieder fit und für die neue Saison einsatzbereit.“ Besonders hebt Hauser Torhüter Andre Stiftinger hervor, der nach einer Verletzung im weiteren Saisonverlauf zurückkam. „Andre Stiftinger hat sich leider zu Saisonbeginn verletzt, konnte dann aber die letzten Spiele machen und brachte sehr gute Leistungen“, sagt Hauser. Im Offensivbereich verweist der Trainer außerdem auf die Stärken seiner Mannschaft, die im Frühjahr laut Hauser sehr viele Tore erzielt und damit einen wichtigen Beitrag zur guten Phase geleistet hat.

Keine Unruhe im Umfeld, klarer Blick auf die neue Saison

Nicht nur im Kader, auch rund um die Mannschaft bleibt vieles unverändert. Änderungen im Trainerteam oder auf Funktionärsebene gibt es keine, größere Nebenschauplätze ebenfalls nicht. Das unterstreicht den Eindruck, dass SPG Windhaag bei Fr./Leopoldschlag nach einer ordentlichen Saison auf Stabilität setzt und nicht alles auf den Kopf stellen will. Den stärksten Eindruck in der Liga hinterließ für Hauser übrigens Union Alberndorf. „Union Alberndorf, da sie eine sehr konstante Rückrunde spielten und somit auch verdient Meister geworden sind“, meint der Trainer. Für die eigene Mannschaft ist das kein Vergleich, der Druck aufbaut, sondern eher ein Hinweis darauf, worauf es auch für SPG Windhaag bei Fr./Leopoldschlag ankommen wird: die gute Serie aus der vergangenen Saison nicht als schöne Erinnerung stehenzulassen, sondern die defensive Stabilität und die vorhandene Qualität nach vorne auch in die nächste Meisterschaft mitzunehmen.