Nach Rang vier in der 2. Klasse Nord-Mitte richtet Union Kefermarkt den Blick schon wieder nach vorne. Trainer Bernhard Plöchl, der im letzten Drittel der Meisterschaft übernommen hat, will den eingeschlagenen Weg fortsetzen und spricht die Richtung offen an: "Die Zielvorgabe geht ganz klar Richtung Aufstieg." Nach 46 Punkten und Platz vier soll auf dem Erreichten nun aufgebaut werden.

Foto: Pixabay
Bei Union Kefermarkt ist die neue Saison schon jetzt mit einer klaren Ansage verknüpft. Bernhard Plöchl macht keinen Hehl daraus, dass der Verein mehr will, als sich nur im oberen Bereich festzusetzen. "Ich habe das letzte Drittel der Meisterschaft übernehmen dürfen. Wir haben das Spielsystem von Union Kefermarkt ein bisschen verändert und wollen dort jetzt weiter ansetzen, um eine erfolgreiche Saison zu spielen", sagt der Trainer. Dass er den Blick dabei nicht nur auf eine ordentliche Runde richtet, sondern auf mehr, formuliert er ebenso deutlich: "Die Zielvorgabe geht ganz klar Richtung Aufstieg." Diese Worte passen auch zur Ausgangslage. Union Kefermarkt hat die Saison in der 2. Klasse Nord-Mitte mit 46 Punkten auf Platz vier beendet und damit gezeigt, dass die Basis für einen neuen Anlauf vorhanden ist.
Der Rückblick auf die vergangenen Wochen zeigt, warum Plöchl einerseits ansetzen, andererseits aber auch weiterentwickeln will. In den letzten fünf Saisonspielen wechselten sich Rückschläge und Erfolgserlebnisse ab. Auf die Niederlage gegen Unterweißenbach folgte ein 2:0 gegen Union Reichenau, danach setzte es ein 0:1 gegen Union Gutau und ein 1:3 gegen SV Gallneukirchen 1b. Zum Abschluss stand dann aber noch ein 3:1-Erfolg gegen Weitersfelden/Kaltenberg/Liebenau. Gerade dieser letzte Auftritt gegen den Tabellendritten unterstreicht, dass in dieser Mannschaft einiges steckt. Plöchl selbst hebt diesen Gegner besonders hervor und sagt: "Ich denke, die Spielgemeinschaft Weitersfelden/Kaltenberg/Liebenau ist einer der stärksten Gegner in der Liga." Dass Union Kefermarkt ausgerechnet gegen so einen Gegner zum Abschluss noch gewinnen konnte, passt zu seinem Ansatz, auf dem eingeschlagenen Weg weiterzuarbeiten.
Im Kader hat sich bislang überschaubar etwas getan. Mit Marek Kucera hat der Tormann den Verein verlassen, dazu kommt mit Jakob Mascher von St. Oswald bei Freistadt ein Neuzugang nach Kefermarkt. Große Baustellen sieht Plöchl im Moment darüber hinaus nicht, zumal personell eine wichtige Voraussetzung erfüllt ist. "Zum Glück sind alle Spieler fit und gesund", sagt der Trainer. Auffällig ist auch, dass er keinen Einzelnen in den Vordergrund schiebt, sondern bewusst die gesamte Gruppe lobt. "Ich bin seit Mai Trainer in Union Kefermarkt und muss hier alle in der Mannschaft hervorheben. Sie entwickeln sich, sind alle mit extremem Engagement dabei und wollen die nächsten Schritte in ihrer persönlichen Entwicklung gehen", so Plöchl. Genau dieses geschlossene Bild will er in die neue Saison mitnehmen. Wenn das veränderte System weiter greift, der Kader gesund bleibt und die Mannschaft den eingeschlagenen Weg mit derselben Haltung weitergeht, dann ist klar, warum in Union Kefermarkt schon jetzt wieder offen vom Aufstieg gesprochen wird.