Spielberichte

„In Führung gehen und dann nachlegen“: SPG Windhaag/Leopoldschlag feiert in Pierbach klaren 3:0-Sieg

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Pierbach/Rechberg
SPG Windhaag/Leopoldschlag

In der 2. Klasse Nord-Mitte musste sich die SPG Pierbach/Rechberg in Runde acht der SPG Windhaag/Leopoldschlag mit 0:3 geschlagen geben. Für Trainer Manuel Hauser war die Linie des Spiels klar zu erkennen: Seine Mannschaft startete gut, holte sich mit dem 1:0 Sicherheit und ließ defensiv kaum etwas zu.

Fußballspieler mit Ball in Bewegung

Foto von (Augustin-Foto) Jonas Augustin auf Unsplash

Die Gäste erwischten den besseren Start. In der 17. Minute kam Maximilian Herbert Wagner zum Abschluss und schlenzte den Ball laut Hauser „unhaltbar ins Kreuzeck“. Für Windhaag/Leopoldschlag war das ein guter Einstieg, gleichzeitig verlor das Spiel danach etwas an Tempo. Hauser formulierte es knapp und treffend: „Nach der Führung ist das Spiel etwas abgeflaut.“ Bis zur Pause blieb es daher beim 1:0, mit dem Windhaag/Leopoldschlag eine saubere Ausgangsposition mit in die Kabine nahm.


Nach Pause bleibt Pierbach ohne echte Durchschlagskraft

Nach dem Seitenwechsel kamen die Gastgeber aus Sicht des Trainers zwar verbessert zurück, doch wirklich gefährlich wurde es nicht. „Nach der Halbzeit ist Pierbach etwas stärker aus der Kabine gekommen, sie konnten aber keine zwingenden Chancen herausspielen“, sagte Hauser. Genau diese Phase war für den weiteren Verlauf wichtig, weil seine Mannschaft ruhig blieb und defensiv nicht den Faden verlor. Statt ins Wanken zu geraten, legten die Gäste später entscheidend nach. In der 71. Minute fiel das 2:0, als nach einem Einwurf tief gespielt wurde, Robin Schinagl querlegte und Bastian Zuschrott vollendete. Damit war der Vorsprung ausgebaut, und zehn Minuten später machte Richard Hajferuk mit dem Treffer zum 3:0 alles klar. Für Hauser war das der Kern dieses Nachmittags: „Der wichtigste Moment war, in Führung zu gehen und dann nachlegen zu können.“

Hinten stabil, vorne konsequent

Die Grundlage für den klaren Erfolg sah Hauser vor allem in der Arbeit gegen den Ball. „Besonders gut hat die Defensive funktioniert. Wir konnten alle Kopfballduelle hinten gewinnen, ließen keine zwingenden Chancen zu und konnten somit unseren Kasten sauber halten“, sagte der Trainer. Auch deshalb ordnete er den Auftritt der Gastgeber eher nüchtern ein: „Sie haben zwar probiert, hatten aber keine richtige Idee, nach vorne zu kommen.“ Einen Nebenaspekt sprach Hauser ebenfalls an, denn mit der Leistung des Unparteiischen war er nicht glücklich. Diese sei „sehr überschaubar“ gewesen, dazu habe es einige fragwürdige Entscheidungen gegeben. Am sportlichen Gesamtbild änderte das aus seiner Sicht aber nichts mehr. Die SPG Windhaag/Leopoldschlag war früh auf Kurs, ließ hinten wenig zu und nutzte ihre Chancen so, dass am Ende ein verdienter 3:0-Erfolg stand.

2. Klasse Nord-Mitte: Pierb./Rechb. : Windhaag/Leopoldschlag - 0:3 (0:1)

  • 81
    Richard Hajferuk 0:3
  • 71
    Bastian Zuschrott 0:2
  • 17
    Maximilian Herbert Wagner 0:1