Nach einem intensiven Auftritt von DSG Union Naarn 1b gegen SPG Pierbach/Rechberg in der 2. Klasse Nord-Ost überwog die Erleichterung: Trainer Georg Wagner sprach von einem konsequent umgesetzten Matchplan über die Flügel, zunehmender Kontrolle ab der 20. Minute und einem verdienten Sieg ohne Gegentor. Gleichzeitig bleibt der Anspruch hoch: mehr Kaltblütigkeit vor dem Tor und ein wacheres Auftreten zu Beginn – klare Hebel für die nächsten Wochen.

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„Wir haben die ersten zehn, fünfzehn Minuten etwas verschlafen. Da war der Gegner besser und hatte eine große Chance zur Führung, die er zum Glück nicht nutzte.“ Danach kippte die Partie: Ab der 20. Minute übernahm Naarn das Kommando, die Ballzirkulation wurde ruhiger, die Wege klarer. In Minute 34 verwertete Erik Pühringer einen über die Seite vorgetragenen Angriff zum 1:0 – eine Führung, die bis zur Pause Bestand hatte. „Ab der 20. Minute waren wir klar spielbestimmend und hatten den Ballbesitz auf unserer Seite.“
Wagner hob die Qualität der Angriffe hervor: „Besonders freuen mich die zwei Tore – genau so, wie wir es uns vorgenommen haben: über die Seite in die Tiefe, dann ins Zentrum und abschließen. Das waren zwei super herausgespielte Treffer.“ Nach Wiederbeginn blieb Naarn zielstrebig; in Minute 63 stellte Paul Kastner auf 2:0. Trotz Überlegenheit blieb der Coach selbstkritisch: „Wir müssen am Ende das 3:0 oder 4:0 machen. Das spielen wir einfach nicht gut zu Ende.“
„Es war teilweise ein sehr intensives Match“, betonte Wagner. Die Gäste suchten die Zweikämpfe, Naarn hielt entschlossen dagegen: „Das war der Schlüssel zum Erfolg – gepaart mit unserer spielerischen Qualität. Wichtig war, dass wir in den Duellen dagegenhalten. Pierbach/Rechberg ist sehr körperlich, aber es war keineswegs unfair.“ Für die nächsten Aufgaben formulierte Wagner klare Ziele: „Positiv stimmt mich die spielerische Leistung ab der 20. Minute und dass wir zu null gespielt haben. Wir müssen unsere Chancen eiskalter nutzen, wacher in der Anfangsphase sein und insgesamt konsequenter zum Abschluss kommen – dann fahren wir auch höhere Siege ein.“