Ein schmales 0:1 prägte die Stimmung nach dem Duell von Union Bad Kreuzen mit SPG ASKÖ Perg/SU Windhaag in der 2. Klasse Nord-Ost. Marcel Hirnschrott ordnete die Partie als zweigeteilt ein: eine schwache 1. Halbzeit mit vielen individuellen Fehlern, gefolgt von einer klaren Reaktion nach der Pause. Seine Elf erarbeitete sich Chancen und war über 90 Minuten einem Remis nahe – am Ende blieb jedoch die bittere Erkenntnis, dass Effizienz und Konstanz fehlten. Der Coach betonte zugleich, dass der Gegner etwas mehr Ballbesitz hatte, seine Mannschaft aber im zweiten Durchgang den eigenen Plan deutlich besser auf den Platz brachte. Prägend war zudem eine späte, ungenutzte Topchance – ein Moment, der den Abend symbolisch zusammenfasste.
Hirnschrott zeichnete ein klares Bild der Anfangsphase: „In der 1. Halbzeit sind wir überhaupt nicht ins Spiel gekommen, wir haben sehr viele individuelle Fehler gemacht.“ Nach Wiederanpfiff stellte sein Team um und fand in die Partie: „In der 2. Halbzeit haben wir das umgesetzt, wie wir spielen wollen.“ Das spiegelte sich in zwingenderen Aktionen wider: „Wir haben uns Chancen erarbeitet.“ Den Unterschied machte letztlich das eine Tor vor der Pause: Der entscheidende Treffer fiel in der 38. Minute – Diamant Katona traf zum 0:1. Trotz des Rückstands hielt Bad Kreuzen die Begegnung offen und drückte im Schlussdrittel auf den Ausgleich. Aus Sicht des Trainers wäre ein Punkt „über 90 Minuten“ verdient gewesen.
Im Rückblick wirkte die Partie für Hirnschrott ausgeglichen, zumindest was die Möglichkeiten betraf: „Über das Spiel gesehen kann man sicher sagen, dass es eine ausgeglichene Partie von den Torchancen her war.“ Der Knackpunkt kam spät: „In der 85. Minute hatten wir noch einmal eine hundertprozentige Chance – aus fünf Metern musst du sie machen, aber leider nicht genutzt.“
Auf die Frage nach den nächsten Schritten skizzierte Hirnschrott einen klaren Plan für die anstehenden Aufgaben: „Wir wollen über 90 Minuten genau den Auftritt zeigen, den wir gegen die SPG ASKÖ Perg/SU Windhaag nur 45 Minuten auf den Platz gebracht haben. An einigen Details werden wir diese Woche noch feilen, damit wir den Matchplan konsequenter und präziser umsetzen.“ Die Marschroute ist damit definiert: mehr Konsequenz, mehr Präzision – und die Stabilität aus Halbzeit zwei über die volle Distanz ins kommende Derby tragen. Die Stimmung nach dem knappen 0:1 ist gefasst, die Analyse klar – und der Fokus bereits nach vorne gerichtet.