Spielberichte

"Wir wollen uns als Team weiterentwickeln und noch stärker werden." – SV Urfahr 1912 blickt nach starker Runde nach vorne

SV Urfahr

In der neuen 2. Klasse Nord-West richtet die SV Urfahr 1912 den Blick nach einer starken Runde schon auf die kommende Saison. Co-Trainer Mahir Hamzakadic spricht von einer "sehr guten Runde" und sieht trotz liegen gelassener Punkte eine klare positive Entwicklung. Die jüngsten Ergebnisse mit drei Siegen, einer Niederlage und einem Remis passen zu diesem Bild und sorgen dafür, dass Urfahr mit Zuversicht in die nächsten Wochen geht.

Fußball und Fußballschuh bei Eckball

Foto: Harald Dostal/fodo.media

Gute Runde mit kleiner Delle dazwischen

Die jüngste Ergebniskurve passt gut zu diesem Fazit. SV Urfahr 1912 gewann in der 2. Klasse Mitte zuletzt mit 5:0 bei Babenberg Linz, mit 3:0 gegen SV Oftering und mit 5:1 bei ESV Wels, musste dazwischen aber auch ein 2:5 gegen Blaue Elf Wels hinnehmen und trennte sich zum Abschluss 3:3 von Fußballschule Linz. Genau diese Mischung spricht Hamzakadic an, wenn er sagt: "Es war eine sehr gute Runde. Wir sind sehr zufrieden mit der Leistung der Spieler. Natürlich haben wir bei ein paar Spielen leider Punkte abgegeben." Der Grundton ist also klar positiv, ohne dass bei SV Urfahr 1912 die Dinge schöngeredet werden. Es ist ein Rückblick, der Zufriedenheit zeigt, aber auch offen anspricht, dass noch mehr drin gewesen wäre.

Warum Hamzakadic das Kollektiv betont

Besonders wichtig ist Hamzakadic, dass die Entwicklung nicht an einzelnen Spielern festgemacht wird, sondern am gesamten Auftreten der Mannschaft. "Wir werden im Kollektiv schauen, dass wir uns in jedem Bereich verstärken", sagt er. Das passt zu seiner Einschätzung, dass sich bei SV Urfahr 1912 über die Saison hinweg viele Dinge gemeinsam verbessert haben. Einen einzelnen Akteur will er bewusst nicht herausheben. "Es hat sich eigentlich jeder Spieler positiv entwickelt. Jeder hat sich auf seiner Position verstärkt und ist auch menschlich gewachsen oder erfahrener geworden." Auch auf die Frage nach einem besonders beeindruckenden Verein aus der Liga wollte Hamzakadic niemanden gesondert nennen. Damit bleibt die Linie klar: Bei SV Urfahr 1912 steht das Gesamtbild vor Einzelleistungen.

Wenig Abgänge, weitere Transfers und eine neue Rolle

Auch abseits des Platzes stehen bei SV Urfahr 1912 einige Themen an. Bei möglichen Neuzugängen hält sich der Verein noch bedeckt, auch wenn im Hintergrund bereits Bewegung da ist. Hamzakadic formuliert das bewusst vorsichtig: "Die Neuverpflichtungen werden erst in ein paar Wochen verkündet. Wir haben schon ein paar Transfers getätigt. Aber wir wollen den Grundkern der Mannschaft nicht großartig ändern." Dazu kommt eine Veränderung in seiner eigenen Funktion. "Ich werde offiziell als neuer sportlicher Leiter im Verein agieren und den Kampfmannschaftstrainer noch mehr unterstützen", sagt Hamzakadic. Er kündigt damit an, dass die Arbeit rund um die Mannschaft noch enger abgestimmt werden soll und das SV Urfahr 1912 nicht nur am Kader, sondern auch an den Abläufen im Verein weiterarbeiten will.

Verletzte bremsen, der Blick geht schon nach vorne

Ein Thema, das SV Urfahr 1912 weiter begleitet, sind die Verletzten. Viel Neues gibt es dazu im Moment nicht. "Es sind die üblichen Verletzten, die schon zu Saisonbeginn verletzt oder angeschlagen waren", sagt Hamzakadic, schiebt aber gleich nach: "Wann sie genau wieder fit sind, kann man noch nicht sagen." Auch deshalb richtet sich der Blick bereits stark nach vorne. Hamzakadic freut sich auf den Neustart und auf die neue Ligaeinteilung. "Wir freuen uns auf die neue Saison und auch auf die neue Ligaeinteilung. Da werden wir sehr motiviert reinstarten und schauen, dass wir das Maximum rausholen." Nach einer guten Runde will SV Urfahr 1912 also nicht stehen bleiben, sondern den nächsten Schritt bewusst vorbereiten und die positive Entwicklung in die neue Saison mitnehmen.