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Union Sarleinsbach: „Wir wollen heuer ein gewichtiges Wort im Aufstiegsrennen mitsprechen“

Sarleinsbach

Nach Platz fünf in der 2. Klasse Nord-West will die DSG Union Sarleinsbach heuer deutlich näher an die Spitze heranrücken. „Unser klares Ziel ist, ein gewichtiges Wort im Aufstiegsrennen mitzusprechen“, sagt Sportchef Robert Gahleitner im Gespräch mit Ligaportal. Der Verein hält an seiner jungen Linie fest, erweitert den Trainerstab und muss zum Start zugleich personelle Fragen im Tor und im Kader lösen.

Roter Fußball landet im Tornetz - Torwart im Hintergrund

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Platz fünf war ordentlich, aber nicht das, was man sich erhofft hatte

Ganz unzufrieden war man in Sarleinsbach mit der vergangenen Saison nicht, wirklich zufrieden aber auch nicht. „Es war eine normale Saison mit dem fünften Tabellenplatz. Wir hätten gern ein gewichtiges Wörtchen im Aufstiegskampf mitgesprochen“, sagt Gahleitner. Intern wird die Saison damit nicht als Rückschlag eingeordnet, aber auch nicht als Jahr, in dem das vorhandene Potenzial voll ausgeschöpft wurde.

Den Hauptgrund für das Abschneiden sieht der sportliche Leiter weniger in einzelnen Spielen als in der Summe über die Saison. „Letztendlich hat uns über die ganze Saison etwas die Konstanz gefehlt, beziehungsweise war da der Unterschied zu den ganz vorderen Mannschaften.“ Sarleinsbach hatte also seine Phasen, in denen die Mannschaft ihr Niveau zeigen konnte, schaffte es aber nicht regelmäßig genug, um ganz vorne dranzubleiben. Trotzdem wertet Gahleitner die Monate nicht als verlorenes Jahr. „Es war wieder ein lehrreiches Jahr für unsere junge Truppe und wir haben an Erfahrung gewonnen.“

Mehr Verantwortung im Trainerteam

Diese Erfahrung soll nun in einer Saison helfen, in der der Anspruch wieder höher ist. Dafür setzt der Verein auch auf neue Impulse im Betreuerstab. René Beham bleibt Trainer, dazu kommt mit Marco Märzinger ein neuer Co-Trainer. Philip Höglinger übernimmt die 1b und erweitert damit die sportliche Struktur zusätzlich.

Von dieser Konstellation erwartet man sich nicht nur organisatorische Entlastung, sondern auch inhaltlich neue Impulse. Gahleitner spricht von „wesentlichen Inputs“ und meint damit vor allem taktische Arbeit, gleichzeitig soll auch die körperliche Basis stimmen. Für eine junge Mannschaft, die näher an die Spitze will, geht es nicht nur um Qualität, sondern vor allem um Stabilität über viele Wochen.

Erfahrener Innenverteidiger soll helfen, im Tor fehlt vorerst der Einser

Im Kader fällt die Sommerbewegung bisher überschaubar aus. Mit Marlon Grobner hat ein Flügelspieler den Verein in Richtung Lembach verlassen. Neu dazu kommt mit Dominik Gruber von Oepping-Peilstein ein erfahrener Innenverteidiger. Damit holt sich Sarleinsbach gezielt Routine in die Defensive.

Größer ist im Moment die Sorge bzw. der behutsame Aufbau um bzw. von Samuel Stöbich. Der Tormann fällt weiterhin länger aus. Dazu kommen laut Gahleitner noch einige angeschlagene Kaderspieler, bei denen auf eine rasche Rückkehr gehofft wird. Der Verein muss deshalb schon früh flexibel bleiben. „Ansonsten werden wir mit Nachwuchsspielern den Kader wieder auffüllen“, sagt Gahleitner. Auch das entspricht der Linie in Sarleinsbach: Der Unterbau soll nicht bloß ergänzen, sondern im Bedarfsfall mittragen.

Das Ziel ist klar, daneben bleibt auch das Klubhaus ein Thema

Sportlich formuliert der Verein die Vorgabe diesmal ohne Umschweife. Nach Gesprächen mit der Mannschaft ist der Rahmen abgesteckt. „Unser klares Ziel ist heuer, ein gewichtiges Wort im Aufstiegsrennen mitzusprechen und streben wie viele andere Mannschaften auch den Aufstieg an.“ Entscheidend wird sein, ob es gelingt, aus den Erkenntnissen des Vorjahres mehr Konstanz zu machen und die jungen Spieler weiterzuentwickeln.

Parallel dazu läuft auch abseits des Spielfelds ein wichtiges Thema weiter. Die Sarleinsbacher stehen wegen eines neuen Klubhauses im Austausch mit der Gemeinde. Konkrete Schritte gibt es noch nicht, aber eine Perspektive schon. „Wir sind vorsichtig optimistisch, dass wir möglicherweise im Sommer 2027 starten können“, sagt Gahleitner. Für den Moment zählt jedoch vor allem, was auf dem Platz passiert: Die Union will diesmal nicht nur eine ordentliche Saison absolvieren, sondern im Kampf um den Aufstieg eine deutlich größere Rolle spielen.