In der 2. Klasse Nord-West hat die SU STRASSER Steine St. Martin/M. 1b am Samstagabend gegen die TSU Kirchberg/Donau mit 4:1 gewonnen und sich damit den ersten Saisonsieg geholt. Neo-Trainer Andreas Wurzinger sah von Beginn an genau das, was er von seiner Mannschaft verlangt hatte: Mut gegen den Ball, Tempo im Umschalten und viel Kontrolle. Vor allem die 2:0-Führung vor der Pause gab den Gastgebern jene Ruhe, mit der sie die Partie danach weiter auf ihre Seite zogen.
Andreas Wurzinger musste nach dem Schlusspfiff nicht lange nach einer Erklärung suchen. Für ihn war schnell klar, warum sein Team dieses Spiel gewonnen hatte. "Meine Mannschaft hat den Spielplan umgesetzt: mutig gegen den Ball, attackieren, schnelles Umschaltspiel und spielerisch versuchen, das Spiel zu dominieren. Das ist uns sehr gut gelungen", sagte der Trainer. Genau so präsentierte sich St. Martin über weite Strecken auch am Platz. Die Gastgeber waren das aktivere Team, suchten immer wieder den Weg nach vorne und wurden in der 23. Minute belohnt, als Sandro Pöllendorfer das 1:0 erzielte. Nur sieben Minuten später legte Leon Ramelmühler das 2:0 nach. Damit hatte sich St. Martin schon vor dem Seitenwechsel ein klares Polster erarbeitet, das auch dem weiteren Spiel einen deutlichen Stempel aufdrückte. Entscheidend war dann, dass St. Martin nach dem 2:0 weiterhin stark blieb und nicht zurück schaltete. Kurz nach Wiederbeginn stellte Ramelmühler mit seinem zweiten Treffer in der 50. Minute auf 3:0. In der 56. Minute sorgte Gregor Rechberger mit dem 4:0 endgültig für klare Verhältnisse. Erst in der Nachspielzeit kam Kirchberg durch Mario Kletzl noch zum 4:1-Endstand.
Dass dieser Sieg für die Union St. Martin mehr war als nur ein gutes Ergebnis, wurde in den Aussagen des neuen Trainers ebenfalls deutlich. Wurzinger hob nicht einzelne Phasen heraus, sondern die geschlossene Umsetzung über die gesamte Mannschaft. "Besonders gut funktioniert hat, dass alle spielerisch den Plan umgesetzt haben, mutig nach vorne gespielt und kombiniert haben, mit hohem Ballbesitz und Torabschluss. Eigentlich hat alles sehr gut gepasst", sagte er. Den Gegner wollte er dabei keineswegs kleiner machen. "Die Leistung des Gegners war sehr gut, aber unsere Leistung war am Samstag darüber. Daher konnten wir den Sieg verdient einfahren." Für eine Mannschaft aus dem unteren Tabellenbereich kommt so ein Auftritt zur rechten Zeit. Entsprechend deutlich fiel auch sein Schlusswort aus: "Mich freut, dass wir zeigen konnten, was in der Mannschaft steckt. Wenn der Kader vollständig ist, ist einiges möglich. Daraus werden wir Kraft schöpfen für die weiteren Spiele."