In der 2. Klasse Nord-West hat die Sportunion Kollerschlag am Sonntag bei der Union Reichenau-Ottenschlag-Haibach mit 3:1 gewonnen und sich damit in Runde acht verdient durchgesetzt. Trainer Alexander Ringenberger sah seine Mannschaft über die gesamte Spielzeit im Vorteil. Vor allem das frühe 1:0 habe den Gästen in die Karten gespielt, danach habe Kollerschlag das Spiel laut Coach über weite Strecken klar auf seiner Seite gehabt.

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Der Grundstein wurde sehr früh gelegt. Schon in der 3. Minute brachte Robert Jašek die Gäste mit 1:0 in Führung, und genau diesen Start hob Ringenberger nach dem Spiel besonders hervor. „Das schnelle 1:0 in der Anfangsphase war natürlich spielentscheidend“, sagte der Kollerschlager Trainer. Zumal er den Auftakt nicht als zufälligen Wirkungstreffer sah. Das Tor sei „eine sehr starke Einzelleistung durch unseren Spieler“ gewesen. Mit diesem frühen Vorteil im Rücken ging Kollerschlag mit einem 1:0 in die Pause und hatte damit genau jene Ausgangslage, die einem Auswärtsteam hilft: vorne liegen und dem Spiel den eigenen Stempel aufdrücken.
Auch über den weiteren Verlauf ließ Ringenberger keinen Zweifel an seiner Sichtweise. „Kollerschlag war die klar bessere Mannschaft. Über 90 Minuten gesehen waren wir eindeutig die bessere Mannschaft“, sagte er sehr deutlich. Diese Einschätzung passte auch dazu, dass die Gäste kurz nach Wiederbeginn nachlegten. In der 53. Minute erhöhte Lukas Saxinger auf 2:0 und verschaffte Kollerschlag damit noch mehr Ruhe. Besonders zufrieden war der Trainer dabei nicht nur mit den beiden frühen Treffern, sondern mit der Arbeit seiner Mannschaft insgesamt. „Besonders gut funktioniert haben das Abwehrverhalten und auch der Kampfgeist unserer Mannschaft. Im Gesamten war es eine sehr gute Leistung“, so Ringenberger.
Reichenau blieb damit zwar im Spiel, aus Sicht des Gäste-Coachs aber lange ohne die ganz große Durchschlagskraft. „Reichenau hatte bis zum Elfmeter keine hundertprozentige Torchance“, hielt Ringenberger fest. Als Lukas Rechberger in der 74. Minute auf 1:2 verkürzte, war die Partie dennoch noch einmal offen, weil ein Anschlusstreffer im Unterhaus schnell wieder Spannung in ein Spiel bringen kann. Kollerschlag überstand diese Phase aber und fand in der Schlussphase selbst die passende Antwort. In der 88. Minute traf Robert Jašek ein zweites Mal und stellte auf 3:1. Damit war der Auswärtssieg der Gäste endgültig abgesichert.
Diskussionsstoff sah der Trainer trotz der beiden Strafraumszenen nicht. Sowohl der Elfmeter für Reichenau als auch jener für Kollerschlag, den die Gäste ungenutzt ließen, seien aus seiner Sicht korrekt gewesen. „Der Elfmeter für Reichenau war eindeutig die richtige Entscheidung, und auch der Elfmeter für Kollerschlag, den wir leider verschossen haben, war meiner Meinung nach richtig“, sagte Ringenberger. Unter dem Strich blieb damit ein 3:1, das aus Sicht der Gäste vor allem auf der frühen Führung, der klaren Spielkontrolle und einer stabilen Defensivleistung beruhte. In der Tabelle hält Kollerschlag nach acht Runden nun bei 15 Punkten auf Rang fünf, Reichenau bleibt mit zehn Zählern Neunter.