In der 2. Klasse Ost setzte sich die USV St. Ulrich Juniors daheim klar mit 5:1 gegen die SV Grün-Weiß Micheldorf Juniors durch. Ein schneller Dreierschlag stellte noch vor der Pause die Weichen, nach dem Seitenwechsel legten die Hausherren nach, erst spät kamen die Gäste zum Ehrentreffer. Co-Trainer Lukas Fichtinger sprach von einer starken Vorstellung seiner Mannschaft: „Die Laufleistung war top, das Positionsspiel deutlich verbessert.“ Trotz Hitze und praller Sonne blieb es eine faire Partie – mit einem verdienten Sieger.

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St. Ulrich erwischte den perfekten Start. Nach nur vier Minuten brachte Felix Baumgartner seine Farben 1:0 in Front, und dieser frühe Treffer gab spürbar Sicherheit. Die Hausherren blieben am Drücker, kombinierten sich in die gefährlichen Zonen und legten Mitte der ersten Hälfte binnen 120 Sekunden nach: Zuerst traf Tobias Fichtinger zum 2:0 (15.), unmittelbar danach erhöhte erneut Baumgartner auf 3:0 (16.). „Vor allem in der ersten Halbzeit haben wir uns Chancen gut herauskombiniert, mit wirklich tollen Passstafetten. Daraus fielen die Tore oder sehr gute Möglichkeiten, die wir nicht alle genutzt haben“, schilderte Co-Trainer Lukas Fichtinger. Mit dieser klaren Führung im Rücken gingen die Juniors in die Kabinen, der Halbzeitstand von 3:0 spiegelte die Entschlossenheit und das Tempo der Anfangsphase wider.
Auch nach dem Wiederanpfiff änderte sich am Bild wenig: Die Gastgeber blieben das aktivere Team und belohnten sich wieder früh im Abschnitt. Jakob Dorn stellte in Minute 55 auf 4:0, Leon Wührleitner legte nur sieben Minuten später das 5:0 nach (62.). St. Ulrich hatte mehr vom Spiel, zog die Angriffe konsequent durch und ließ die Partie nicht mehr kippen. „Meine Mannschaft hat sehr gut begonnen, sehr energiereich. Bei der Hitze haben wir vieles von dem umgesetzt, was wir vor dem Spiel besprochen haben“, so Fichtinger. Auf die Frage nach einem Knackpunkt antwortete er knapp: „Einen entscheidenden Moment gab es aus meiner Sicht nicht.“ Micheldorf kam erst in der Schlussphase noch auf die Anzeigetafel, als Nikola Grujicic in der 86. Minute auf 5:1 verkürzte – am deutlichen Heimsieg änderte das nichts mehr.
In seiner Analyse hob Fichtinger vor allem Laufleistung und Positionsspiel hervor: „Die Laufleistung war top, das Positionsspiel im Vergleich zu den vorherigen Partien deutlich verbessert. Insgesamt war es eine sehr souveräne Leistung der Mannschaft.“ Zur Leistung des Gegners wollte er sich nicht äußern, dafür gab es Lob für den Schiedsrichter: „Der Schiedsrichter hat die Partie toll geleitet. Es gab über neunzig Minuten keinerlei Aufregung. Das war von Anfang bis Ende fair.“ Mit Auftritten wie diesem bleibt St. Ulrich im Saisonfinish voll im Rennen.