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„Der Sieg gegen einen Top-fünf-Gegner gibt uns Selbstvertrauen“ – SV Grün-Weiß Micheldorf Juniors vor dem Neustart

SV GW Micheldorf Juniors

Vor dem Neustart in der 2. Klasse Ost blickt SV Grün-Weiß Micheldorf Juniors auf eine lehrreiche Saison mit vielen jungen Spielern zurück. Der Tabellen-14. beendete die Meisterschaft mit einem 2:1 gegen SV Losenstein, und genau dieser Erfolg ist für Trainer Günter Schmied mehr als nur ein gutes Resultat. Er soll der jungen Mannschaft das nötige Selbstvertrauen für den nächsten Anlauf geben.

Spieler steht mit einem Fuß auf einem Ball

Foto von Jonathan Ward auf Unsplash

Eine Saison, die von Entwicklung geprägt war

Wer auf die nackte Tabelle schaut, sieht bei SV Grün-Weiß Micheldorf Juniors zunächst Rang 14 und 19 Punkte aus 26 Spielen. Für Günter Schmied erzählt das aber nur einen Teil der Geschichte. Der Trainer ordnet die vergangene Saison vor dem Hintergrund der Ausgangslage seiner Mannschaft ein und sagt: „Für uns war es die erwartet schwere Saison, mit ganz vielen jungen Spielern, die erstmals gegen Erwachsene gespielt haben.“ Genau dieser Umstand zog sich durch die ganze Spielzeit. Nach den Plätzen zehn und elf in den ersten beiden Runden rutschte SV Grün-Weiß Micheldorf Juniors nach hinten und blieb über weite Strecken am Tabellenende, doch Schmied richtet den Blick bewusst auf das, was in so einer jungen Gruppe wachsen muss: Erfahrung, Widerstandskraft und Konstanz.

Der Schlusspunkt gegen Losenstein gibt Rückenwind

Dass sich diese Entwicklung nicht jeden Sonntag sofort in Punkten niederschlägt, zeigte auch die Endphase der Meisterschaft. SV Grün-Weiß Micheldorf Juniors verlor erst mit 1:2 gegen Union Steinhaus, holte beim 0:0 gegen Union Wolfern einen Punkt, musste sich danach SV Green Campus Garsten 1b mit 0:1 geschlagen geben und kassierte bei Union Sipbachzell ein deutliches 1:7. Gerade deshalb hatte der letzte Auftritt noch einmal besonderes Gewicht. Mit dem 2:1 gegen den Tabellenfünften SV Losenstein setzte SV Grün-Weiß Micheldorf Juniors einen starken Schlusspunkt. Schmied misst diesem Erfolg viel Bedeutung bei: „Zum Schluss haben wir noch einmal gegen einen Top-fünf-Gegner voll gepunktet. Das gibt uns sehr viel Selbstvertrauen für die neue Saison.“ Aus Trainersicht war das also nicht bloß ein versöhnlicher Abschluss, sondern ein Resultat, das in die Vorbereitung hineinwirken soll.

Nur ein Abgang, dazu Erfahrung für die junge Gruppe

Auch personell bleibt die Linie bei SV Grün-Weiß Micheldorf Juniors klar erkennbar. Verlassen hat den Verein laut Günter Schmied nur Elias Lehner, der auf dem linken Flügel gespielt hat. Der Grund liegt nicht im Sportlichen, sondern in der schulischen Belastung. „Er hat Matura-Jahr und will sich wirklich auf die Matura konzentrieren. Er hat nicht mehr so viel Zeit zum Trainieren“, erklärt Schmied. Gleichzeitig wird am Kader weitergearbeitet. Namen wollte der Trainer noch keine nennen, die Stoßrichtung aber sehr wohl. „Wir haben schon zwei, drei Neuzugänge, die auch ein bisschen Erfahrung haben, um die Jungen weiterzuführen“, sagt er. Damit versucht SV Grün-Weiß Micheldorf Juniors, den eigenen Weg nicht zu verändern, sondern die vielen jungen Spieler mit etwas Routine zu unterstützen und im Alltag besser aufzufangen.

Der nächste Schritt soll wieder aus dem eigenen Nachwuchs kommen

Besonders wichtig ist bei SV Grün-Weiß Micheldorf Juniors weiter der Übergang aus dem Nachwuchs. Mehrere Spieler aus der U17 werden nun hochgezogen, dazu dürfen drei Akteure sogar beim Trainingsstart der Kampfmannschaft mitmachen. Für Günter Schmied ist genau das der eigentliche Auftrag. „Das ist das Ziel unseres Vereins, junge Micheldorfer in die Kampfmannschaft zu bringen“, sagt der Trainer. Vor dem Start in die Vorbereitung gibt es dabei zumindest personell gute Nachrichten, denn „aktuell haben wir keine verletzten Spieler“. Schon am Montag geht es los. Dass Schmied außerdem betont, „alle Spieler haben sportlich wie menschlich einen Sprung nach vorne gemacht“, passt ins Gesamtbild. Die Ergebnisse der vergangenen Saison waren oft hart, der Weg bleibt aber klar. Und dass ihn in der Liga vor allem „die zwei Aufsteiger“ beeindruckt haben, die „mit Abstand die zwei besten Mannschaften“ gewesen seien, zeigt auch, wie hoch die Hürden in dieser 2. Klasse Ost zuletzt waren.