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SPG Weyer/Kleinreifling: „Die Gemeinschaft bleibt unser wichtigstes Thema“

SPG Weyer/Kleinreifling

Vier Siege und ein Remis zum Abschluss der 2. Klasse Ost haben der SPG Weyer/Kleinreifling zwar noch einen versöhnlichen Saisonkehraus beschert, zufrieden ist man mit Rang elf trotzdem nicht. „Die Saison war nicht wie gewünscht für uns“, sagt Martin Gröbl, der sportliche Leiter, im Gespräch mit Ligaportal. Nach einem Jahr mit vielen Wechseln, einer längeren Findungsphase und einem starken Finish soll nun früher Konstanz einkehren.

Torhüter mit Dress in Rot-Weißer im Tor

Image by Alexander Fox | PlaNet Fox from Pixabay

Holpriger Verlauf, starkes Ende

Dass die SPG am Ende noch auf 29 Punkte kam und sich in der Tabelle auf Rang elf verbesserte, war vor wenigen Wochen nicht selbstverständlich. Über weite Strecken bewegte sich die Mannschaft im hinteren Bereich der Liga, zwischenzeitlich sogar auf Platz 13. Erst in den letzten fünf Partien drehte das Team spürbar auf, holte vier Siege in Serie und nahm zum Abschluss noch ein 2:2 gegen Reichraming mit.

Gröbl führt die unruhige Saison auf mehrere Faktoren zurück. Zum einen war es das erste Jahr unter dem neuen Trainer, zum anderen brauchte der Kader Zeit, um als Einheit zu funktionieren. „Es war mehr ein Kennenlernen“, sagt der sportliche Leiter. Dazu kamen laut Gröbl „viele schwierige Spiele, viele strittige Situationen, wo wir kein Glück hatten“. Erschwerend wirkte auch der Umbruch im Kader. Im Herbst gab es einige Veränderungen, mehrere Neue kamen dazu. Bis sich daraus im Frühjahr eine funktionierende Mannschaft formte, verging einige Zeit. Als das Zusammenspiel besser wurde, kamen auch die Ergebnisse. „Am Ende der Saison lief es besser und wir machten einige Punkte gut“, sagt Gröbl. Entsprechend fiel die Bilanz nach dem Schlussspurt deutlich freundlicher aus als noch Wochen zuvor.

Kontinuität im Trainerteam, ein Abgang und ein neuer Stürmer

Im sportlichen Umfeld setzt der Verein vor allem auf Kontinuität. Trainer und Co-Trainer bleiben an Bord, größere Umbauten im Betreuerstab sind nicht geplant. Eine Änderung gibt es allerdings auf der Position des Torwarttrainers. Dort kommt es zu einem Wechsel, weil der bisherige Torwarttrainer das Training wegen einer Verletzung nicht mehr weiterführen kann.

Auch im Kader hält sich die Bewegung bisher in Grenzen. Mit Kevin Pumsleitner steht ein Abgang fest, er wechselt zum FC Landl.  Dazu kommt mit Milan Debreczeni ein neuer Stürmer vom FC Sonntagberg. Zu verletzten oder angeschlagenen Spielern konnte der sportliche Leiter noch keine konkreten Angaben machen, weil das Training zum Zeitpunkt des Gesprächs noch nicht begonnen hatte.

Die Rangverbesserung soll über das Miteinander kommen

Die Lehre aus der vergangenen Saison ist für den Verein klar: Entscheidend ist weniger die große personelle Korrektur als ein funktionierendes Gefüge. Genau dort setzt die Vorbereitung an. „Weiterhin die Gemeinschaft zu fördern, hart trainieren, viel trainieren“, beschreibt Gröbl die Schwerpunkte für die kommenden Wochen. Das ist keine Nebenbemerkung, sondern der Kern dessen, was sich die SPG heuer vornimmt.

Sportlich formuliert der Verein sein Ziel ohne Umschweife. „Natürlich eine Rangverbesserung“, sagt Gröbl. Dass die Liga keine Unbekannte mehr ist, sieht er dabei als Vorteil: „Wir kennen alle Gegner.“ Für Weyer/Kleinreifling  bedeutet das vor allem, dass die Voraussetzungen heuer klarer sind. Nach einem Jahr des Kennenlernens, mit einem Kader, der sich erst spät fand, soll die Mannschaft diesmal früher in die Spur finden.

Für die Fans heißt das: keine Revolution, sondern der Versuch, das späte Frühjahrsniveau über einen längeren Zeitraum auf den Platz zu bringen. Der Schlussspurt hat gezeigt, dass in dieser Mannschaft mehr steckt, als der Tabellenstand lange vermuten ließ. Jetzt geht es für die Weyrer darum, diese Qualität nicht erst im Saisonfinish, sondern schon von Beginn an sichtbar zu machen.