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„Nach dem ersten Tor haben wir nicht nachgegeben“ – Weyer/Kleinreifling nimmt aus Steyr ein klares 3:0 mit

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ASV Bewegung Steyr
SPG Weyer/Kleinreifling

In der 2. Klasse Ost hat SPG Weyer/Kleinreifling bei ASV Mayr Bau Bewegung Steyr einen klaren 3:0-Auswärtssieg geholt. Milan Nagy brachte die Gäste früh in Führung, legte vor der Pause nach und machte kurz nach dem Seitenwechsel mit seinem dritten Treffer alles klar. Co-Trainer Dragan Ivanic sprach von einer sehr zweikampfbetonten Partie und sah den Schlüssel darin, dass seine Mannschaft nach dem 1:0 nicht lockerließ.

Fußball liegt im Tornetz

Image by Alexander Fox | PlaNet Fox from Pixabay

Nagy bringt die Gäste früh auf Kurs

Die Partie entwickelte sich aus Sicht von Ivanic genau so, wie man es auf einem schwierigen Auswärtsplatz erwartet: intensiv, umkämpft und mit vielen direkten Duellen. „Das Spiel war sehr zweikampfbetont“, sagte der Co-Trainer nach dem Schlusspfiff und machte dabei auch klar, dass der Gegner den Gästen einiges abverlangte. Bewegung Steyr sei „spielerisch sehr gut, auch in den Zweikämpfen“ gewesen, meinte Ivanic. Umso wichtiger war für Weyer/Kleinreifling der frühe Treffer. Schon in der 5. Minute brachte Milan Nagy die Gäste mit 1:0 in Front. Diese Führung nahm der Partie aus Sicht der Auswärtigen aber nicht die Schärfe, sondern gab vielmehr die Richtung vor. Weyer/Kleinreifling hielt dagegen, blieb in den Duellen präsent und arbeitete weiter an der nächsten Möglichkeit. Noch vor der Pause schlug Nagy ein zweites Mal zu und stellte in der 36. Minute auf 2:0. Damit ging die SPG mit einem klaren Vorsprung in die Halbzeit.


Viele gewonnene Duelle als Grundlage

Dass der Sieg am Ende so deutlich ausfiel, führte Ivanic nicht auf einen einzelnen Moment zurück, sondern auf das Verhalten seiner Mannschaft nach der Führung. „Nach dem ersten Tor haben wir nicht nachgegeben“, sagte er, und genau dieser Satz beschreibt den Auftritt der Gäste recht treffend. Weyer/Kleinreifling blieb nicht bei der frühen Führung stehen, sondern suchte weiter die nächsten Bälle und die nächsten Zweikämpfe. „Wir haben immer wieder versucht, die ersten Bälle zu gewinnen und zweikampfstark zu bleiben“, erklärte Ivanic. Vor allem im Mittelfeld zahlte sich das aus. „Dadurch haben wir auch sehr viele Zweikämpfe im Mittelfeld gewonnen.“ Dazu kam laut dem Co-Trainer die Geschwindigkeit über die Seite. „Auf der Schiene ist uns mit zwei schnellen Spielern dann auch das zweite und das dritte Tor geglückt“, sagte er. Das 3:0 fiel kurz nach dem Seitenwechsel, als Milan Nagy in der 52. Minute seinen Dreierpack komplett machte und damit früh für klare Verhältnisse sorgte.

„Der Zusammenhalt zählt“

Bei der Suche nach dem wichtigsten Grund für den Erfolg wurde Ivanic dann grundsätzlich. Für ihn steht nicht nur an diesem Spieltag ein Punkt ganz oben. „Der Zusammenhalt“, sagte er. Und er führte das auch gleich aus: „Jeder kämpft für jeden. Jeder gibt nicht nur hundert Prozent, sondern hundertzehn Prozent, und das zählt.“ Gerade in einem Spiel, das laut seiner Einschätzung so zweikampfbetont war, bekam diese Aussage zusätzliches Gewicht. Weyer/Kleinreifling gewann in Steyr nicht deshalb 3:0, weil der Gegner wenig Gegenwehr bot, sondern weil die Gäste ihre eigene Linie durchzogen und in den entscheidenden Phasen konsequent blieben. Dass Ivanic den Gastgeber gleichzeitig als spielerisch stark und robust beschrieb, unterstreicht den Wert dieses Erfolgs noch einmal. Diskussionen um strittige Situationen gab es für ihn keine, auch mit dem Unparteiischen war er einverstanden: „Die Schiedsrichterleistung war sehr okay.“ So blieb unter dem Strich ein klarer Auswärtssieg stehen, bei dem Milan Nagy die Tore erzielte und Weyer/Kleinreifling die Basis laut Co-Trainer im Kollektiv legte.

2. Klasse Ost: Bewegung Steyr : Weyer/Kleinreifling - 0:3 (0:2)

  • 52
    Milan Nagy 0:3
  • 36
    Milan Nagy 0:2
  • 5
    Milan Nagy 0:1