In der 2. Klasse Süd-West feierte Union Raiba Hochburg-Ach gegen SV LITZ Mauerkirchen einen klaren 8:0-Heimsieg. Bereits zur Pause stand es 6:0, weil die Hausherren vom Start weg tonangebend waren und die Chancen eiskalt nutzten. Co-Trainer Sebastian Schulz sprach von einer dominanten ersten Hälfte und von einer Mannschaft, die „gierig auf Tore“ war und „in den Aktionen klar“ blieb. Nach dem Seitenwechsel ließen die Gastgeber das Tempo etwas sacken, legten in der Schlussphase aber noch zweimal nach und machten den Kantersieg endgültig fest.

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Hochburg-Ach erwischte einen Traumstart und stellte den Spielverlauf schon in der Anfangsphase auf Schiene. Nach drei Minuten eröffnete Andreas Mairhofer mit dem 1:0, nur zwei Zeigerumdrehungen später erhöhte Michael Baischer auf 2:0. Der nächste Nadelstich folgte in Minute 10 durch Tobias Schulz, ehe Adrian Michael Etmanski nach 16 Minuten das 4:0 drauflegte. Kurz vor der Pause traf erst Patrick Innerebner (41.) zum 5:0, ehe Etmanski mit seinem zweiten Treffer unmittelbar vor dem Halbzeitpfiff auf 6:0 stellte (45.). „Vom Anpfiff weg waren wir dominant und haben uns viele Chancen erspielt. Das ist die ganze erste Halbzeit so weitergegangen“, sagte Sebastian Schulz, der die Wucht und Konsequenz seines Teams in diesen ersten 45 Minuten hervorhob.
Mit der klaren Führung im Rücken verwalteten die Hausherren das Geschehen nach dem Seitenwechsel und gingen nicht mehr jedes Tempo mit. „In der zweiten Halbzeit war dann ein wenig die Luft raus“, beschrieb Schulz offen, ohne seiner Mannschaft die Kontrolle abzusprechen. Chancen blieben dennoch da, und Hochburg-Ach legte spät noch zweimal nach: Tobias Schulz schnürte in der 76. Minute seinen Doppelpack zum 7:0, ehe Wolfgang Lanz in der 80. Minute den Schlusspunkt zum 8:0 setzte. Besonders in Erinnerung blieb Schulz der Auftakt: „Das erste Tor fiel nach einem Freistoß von Andreas Mairhofer; der Ball wurde immer länger und ist schön hinter dem Torwart reingefallen.“ Auch daraus sprach die Ruhe und Zielstrebigkeit, mit der Hochburg-Ach früh für klare Verhältnisse sorgte.
In seiner Analyse wurde der Co-Trainer grundsätzlich: „Am Ende war es die Gier, Tore zu machen, und die Klarheit in den Aktionen – offensiv wie defensiv. Wir haben immer gewusst, was wir machen wollen.“ Den Gegner sah er von Beginn an sehr kompakt: Mauerkirchen habe „von Anfang an relativ weit hinten gestanden“, was Hochburg-Ach aber mit schnellen Treffern aufgebrochen habe. Mit dem 8:0 untermauert Hochburg-Ach seine starke Form und bleibt vorne: Laut Tabelle führt der Klub nach 20 Runden mit 49 Punkten. Für die kommenden Wochen ist die Marschrichtung klar – Fokus halten, Gier bewahren und weiter konsequent punkten.