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„Wir haben die Saison noch gut retten können“ – Union Raika Regau baut nach Platz fünf weiter um

Union Regau

In der 2. Klasse Süd hat Union Raika Regau die Saison mit 42 Punkten auf Rang fünf beendet und damit das eigene Ziel erreicht. Trainer Robert Engl blickt auf Monate zurück, in denen ein guter Start und eine schwache Phase eng beieinanderlagen. Weil in Regau früh auch schon an die nächste Saison gedacht wurde, konnte der Schlussspurt die Bilanz noch deutlich aufhellen. „Wir haben die Saison noch gut retten können“, sagt Engl.

Verschiedene Fußballtore auf einem Trainingsplatz

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Schwache Phase bremste Regau, der Endspurt passte wieder

Engl beschreibt eine Rückrunde, die zunächst ordentlich begonnen hatte. „Wir sind mit einem Derby-Sieg gegen Aurach in die Rückrunde gestartet“, sagt der Regauer Trainer, ehe danach eine Phase folgte, die der Mannschaft zugesetzt habe. Regau habe mehrere Partien knapp verloren und damit Punkte liegen gelassen, die im Rennen um die vorderen Plätze gefehlt hätten. Gerade in dieser Zeit sei intern aber eine wichtige Entscheidung gefallen. „Wir haben uns dann dafür entschlossen, gleich eine Mannschaft für die nächste Saison aufzubauen“, erklärt Engl. Dass dieser Schritt nicht nur auf dem Papier blieb, zeigte sich im Endspurt. Aus den letzten vier Runden holte Union Raika Regau drei Siege, gewann gegen SK Polar Neukirchen/A., SV Zell/Pettenfirst und Grünau/Pettenbach 1b und schob sich damit noch auf Platz fünf der Tabelle vor.

Kader bekommt neue Gesichter, ein Talent geht

Mit dem Sommer verändert sich nun auch der Kader. Mit Matthias Huemer zog es einen 17-jährigen Spieler Richtung SK Kammer, was Engl trotz des Abgangs positiv einordnet. Er spricht von einem „talentierten Fußballer“, dem der Sprung in einen Landesliga-West-Kader gelungen sei, und wünscht ihm ausdrücklich alles Gute. Gleichzeitig hat Union Raika Regau bereits auf mehreren Positionen nachgelegt. Mit Vuk Vucenovic vom SK Neukirchen und Adnan Ajkic, der schon einmal in Regau gespielt hat, wurden zwei Torhüter geholt. „Die werden uns auf der Torhüter-Position verstärken“, sagt Engl. Dazu kommt mit Angelo Serdar ein weiterer Zugang vom SK Strobl. Weitere Verstärkungen sollen noch folgen, konkrete Namen wollte Engl in diesem Stadium aber noch nicht nennen. "Unser Sportlicher Leiter Jürgen Paulik leistet hervorragende Arbeit und bringt immer neue Namen ins Spiel", so der Trainer. 

Auch im Trainerteam hat sich einiges verändert

Nicht nur im Kader, auch rund um die Mannschaft hat sich einiges getan. „Im Trainerteam hat es wesentliche Veränderungen gegeben“, sagt Engl und verweist vor allem auf das Juniors-Team, wo zwei langjährige Trainer ihre Tätigkeit beendet haben. Für die zweite Mannschaft wurde deshalb ein neues Gespann mit Berni Kaufmann und Lukas Oberauer installiert. Bei der Kampfmannschaft gibt es ebenfalls eine neue Lösung auf der Co-Trainer-Position mit Franz Thaller, ein Regauer Urgestein, der seit Jahren im Nachwuchs tätig war und jetzt die Kampfmannschaft verstärkt. Mit Thomas Apfl und Jan Slaby, der aufgrund einer Verletzung im Herbst als Spieler ausfällt, wurden zwei Teambetreuer/Individualtrainer installiert, um die vielen jungen Spieler noch besser betreuen zu können. Doris Thaller übernimmt weiterhin die medizinsche Abteilung. Große personelle Sorgen zum Auftakt der Vorbereitung erwartet Engl nicht. Es gebe nur kleinere Verletzungen, „aber nichts Gravierendes“, betont er. Zum Trainingsstart am 6. Juli soll der gesamte Kader zur Verfügung stehen, weitere Spieler könnten bis 15. Juli noch dazustoßen.

Engl rückt bewusst das Kollektiv in den Mittelpunkt

Bemerkenswert ist auch, worauf Engl vor dem Start in die neue Saison den Schwerpunkt legt. Einzelne Namen will er gar nicht groß in den Vordergrund rücken. „Ich möchte das Kollektiv in den Vordergrund rücken“, sagt er und beschreibt seine Mannschaft als „sehr gute Einheit“, die in den vergangenen Wochen zusammengewachsen sei. Genau dieses Miteinander soll nun auch die Basis für die nächste Spielzeit werden. Einen Blick über die eigene Mannschaft hinaus wirft Engl trotzdem: Besonders beeindruckt haben ihn Meister FC Altmünster und Vizemeister SK Polar Neukirchen/A. Für Regau selbst ist die Marschroute klar. Die vergangene Saison wurde laut Engl noch gut gerettet, nun soll auf dieser Entwicklung ab Anfang August weiter aufgebaut werden.