In der 2. Klasse Süd hat sich der ATSV Timelkam nach einer schwierigen Herbstphase mit einem starken Frühjahr zurückgemeldet und die Saison noch auf Rang acht abgeschlossen. Vier Siege aus den letzten fünf Spielen, darunter das 5:1 gegen Union Regau, bestätigen den Aufwärtstrend. Sektionsleiter Kustrim Dauti sagt: „Die Mannschaft ist sehr gut eingespielt“ – und genau darauf baut der Verein nun für die neue Spielzeit.
Zur Winterpause sah die Lage noch deutlich enger aus, denn ATSV Timelkam lag nach 13 Runden auf dem 14. Tabellenplatz. Gerade deshalb fällt der Rückblick von Kustrim Dauti so positiv aus. „Die Rückrunde ist sehr gut verlaufen“, sagt der Sektionsleiter, der vor allem auf die 27 Punkte im Frühjahr verweist. Nach seiner Einschätzung bewegte sich die Mannschaft damit auf Platz zwei oder drei der Rückrundentabelle. Diese Entwicklung lässt sich auch an den letzten Wochen gut ablesen: Auf das 4:2 gegen FC ASKÖ Pinsdorf folgte ein 4:2 bei SV Aurach, danach ein 2:1 gegen ASKÖ Raika Gosau. Die einzige Niederlage in den letzten fünf Partien setzte es gegen Meister FC Altmünster, ehe zum Abschluss noch ein klares 5:1 gegen Union Regau gelang. Dauti sieht darin keinen Zufall: „Das ist wirklich eine Topleistung. Man sieht, dass wir etwas können und auch mithalten können.“
Dass der Verein die starke Phase nicht als Ausreißer sieht, hat auch mit der personellen Lage zu tun. Dauti betont, dass der Kader fast komplett zusammengeblieben ist und nur auf der Tormann-Position ein Abgang nach Lenzing zu verzeichnen war. Gleichzeitig wurde mit Marcel Hütter ein neuer Schlussmann geholt, auch wenn er laut Dauti in den vergangenen zwei Jahren nicht gespielt hat. Dazu kommt mit Nik Laski ein vielseitiger Mittelfeldspieler, der defensiv wie offensiv einsetzbar ist. Viel wichtiger als große Umbrüche ist für den Sektionsleiter aber die Stabilität im Verein. „Wir sind mit der Mannschaft sehr zufrieden“, sagt er, und verweist auch darauf, dass Alexander Oberperfler als Spielertrainer an Bord bleibt. Im Umfeld ändert sich ebenfalls wenig, was Dauti als gutes Zeichen wertet: „Das zeigt, dass wir gute Arbeit machen und dass alle zufrieden sind.“ Hinzu kommt, dass ATSV Timelkam ohne verletzte oder gesperrte Spieler in die Vorbereitung gehen kann. „Wir können aus dem Vollen schöpfen“, sagt Dauti, und genau das ist für den nächsten Schritt nicht unwichtig.
Rund um die Mannschaft spürt man beim ATSV Timelkam derzeit vor allem Zufriedenheit, aber keine Selbstzufriedenheit. Dauti spricht von einer eingespielten Gruppe und hebt den Zusammenhalt ausdrücklich hervor. „Wir sind eine richtig gute Truppe und wir sind froh über jeden Spieler, den wir haben und der im Verein bleibt“, sagt er. Als Maßstab in der Liga nennt er den Meister FC Altmünster. „Altmünster ist verdient Meister geworden. Ungeschlagen Meister zu werden, das zeigt sehr gute Qualität und ein super starkes Team“, so Dauti. Für den eigenen Verein leitet er daraus aber keinen Respektabstand, sondern einen Anspruch ab. Nach dem starken Frühjahr soll ATSV Timelkam diesmal nicht erst im Laufe der Saison in Schwung kommen. „Wir hoffen, dass die kommende Saison von Anfang an gut läuft und dass wir vorne mithalten können“, sagt Dauti. Dazu wünscht er sich, dass auch der Zuspruch rund um den Platz hoch bleibt: „Wir haben wirklich guten Fußball gespielt und auch viele Zuschauer gehabt. Wir sind froh um jeden Zuschauer und jeden einzelnen Fan.“