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„Die junge Garde entwickelt sich“ – Patrick Bammer sieht SPG Grünau/Pettenbach 1b auf gutem Weg

Grünau/Pettenbach 1b

In der 2. Klasse Süd hat die SPG Grünau/Pettenbach 1b die vergangene Saison auf Rang neun beendet, und genau dieser Weg steht auch im Rückblick von Trainer Patrick Bammer im Mittelpunkt. Der Coach spricht von einer insgesamt zufriedenstellenden Saison, auch wenn er sich in der Rückrunde noch den einen oder anderen Punkt mehr gewünscht hätte. Vor allem die Entwicklung der vielen jungen Spieler wertet er aber als klaren Erfolg.

Spieler mit Schuh am Ball

Foto: Harald Dostal/fodo.media

Eine junge Mannschaft, die Schritt für Schritt gewachsen ist

Wenn Patrick Bammer auf die vergangenen Monate zurückblickt, dann stellt er nicht zuerst nackte Zahlen in den Vordergrund, sondern die Arbeit mit einer ungewöhnlich jungen Gruppe. „Es hat sehr gut funktioniert, junge Spieler in die Kampfmannschaft einzubinden. Wir haben ja mit einer sehr jungen Mannschaft immer gespielt“, sagt der Trainer. Genau darin sieht er einen der wichtigsten Punkte der vergangenen Saison. Bammer spricht davon, dass sich „sehr viele Spieler verbessert“ haben, und er verbindet diese Einschätzung mit einem grundsätzlich positiven Gesamtbild. Dass die SPG am Ende auf Rang neun gelandet ist, passt zu dieser Einordnung. Die Mannschaft bewegte sich über die Saison hinweg mehrfach im Bereich zwischen Platz acht und zehn, hatte zwischendurch aber auch Ausschläge nach oben und unten. Bammer macht dabei klar, dass er mit den Leistungen leben kann, auch wenn aus seiner Sicht noch etwas mehr drin gewesen wäre. „Im Großen und Ganzen waren die Ergebnisse zufrieden. Wir hätten uns vielleicht den einen oder anderen Punkt mehr gewünscht in der Rückrunde. Im Großen und Ganzen sind wir aber mit den Leistungen zufrieden“, sagt er.

Im Kader bleibt vieles stabil, dazu sollen neue Impulse kommen

Auch mit Blick auf den Sommer zeichnet sich bei der SPG Grünau/Pettenbach 1b kein großer Umbruch ab. Bammer betont, dass der Stamm der Mannschaft zusammenbleibt, was für eine junge Truppe ein wichtiges Signal ist. „Verlassen hat uns keiner“, sagt er zunächst sehr klar. Eine Ausnahme gibt es allerdings: „Christoph Klinger wird uns beruflich verlassen, weil er nach Amerika geht. Sonst wird uns von der Startelf kein Spieler verlassen.“ Gleichzeitig kündigt der Trainer an, dass der Kader breiter werden soll. Namen nennt er bewusst noch nicht, wohl aber die Richtung. „Wir haben den einen oder anderen Neuzugang, ich möchte aber noch keine Namen nennen“, erklärt Bammer. Seine Einschätzung ist dennoch deutlich: „Der Kader wird sicher um einiges größer werden. Ich schätze, wir werden heuer sicher vier bis fünf Neuzugänge haben.“ Interessant ist dabei auch, dass Bammer offen anspricht, dass der Verein diesmal bei seiner bisherigen Linie ein wenig abweicht. „Wir haben auch erstmals ein bisschen Geld ausgegeben, was normalerweise nicht in unserer Philosophie ist“, sagt er. Dahinter steckt für ihn aber kein abrupter Kurswechsel, sondern der Versuch, die Jungen weiter zu unterstützen und die Ambitionen vorsichtig anzuheben.

Verletzungen, Trainerstab und der klare Blick aufs Kollektiv

Ein großes Thema bleibt die personelle Situation rund um verletzte Spieler. Bammer spricht offen darüber, dass es hier unterschiedliche Entwicklungen gibt. Einerseits kehren zwei Akteure nach langen Ausfällen zurück, andererseits gibt es auch Sorgenfälle. „Es kommen zwei Spieler nach schweren Verletzungen zurück, die ein Jahr nicht gespielt haben“, sagt er. Gleichzeitig schränkt er ein: „Ein bis zwei Spieler werden wahrscheinlich nicht mehr weiterspielen können durch die schweren Verletzungen, die sie in der Rückrunde erlitten haben.“ Trotzdem überwiegt bei ihm die Zuversicht. „Ich bin zuversichtlich, dass die zwei Spieler, die zurückkommen, wieder absolute Stammspieler werden“, sagt Bammer. Im Trainerteam selbst soll sich wenig ändern. Er bleibt weiterhin Trainer, Christian Pramhas bleibt sportlicher Leiter, und nur auf einer Position könnte noch etwas dazukommen. „Im Großen und Ganzen wird sich im Trainerstab nichts ändern. Es kann nur sein, dass wir vielleicht einen Co-Trainer noch dazubekommen, da wir jetzt doch eine große Kadergröße haben und ich einen zweiten Trainer benötige“, erklärt er. Auffällig ist dabei, dass Bammer trotz aller Personalfragen immer wieder den Mannschaftsgedanken betont. Einen Einzelnen will er bewusst nicht herausheben. „Bei uns ist es das Kollektiv, was zählt“, sagt der Trainer. Gerade deshalb freut ihn die Entwicklung der jungen Gruppe besonders: „Die junge Garde entwickelt sich von Monat zu Monat. Unsere Mannschaft war letztes Jahr noch eine U18. Sie haben sich sehr gut weiterentwickelt, auch persönlich.“ Für die kommenden Jahre formuliert er daraus eine klare Hoffnung. „Ich bin wirklich begeistert von dieser jungen Truppe und ich denke, dass wir die nächsten Jahre noch sehr viel Freude mit diesen Spielern haben.“