Spielberichte

"Auch solche Spiele muss man gewinnen" – Regau holt ein schmeichelhaftes 2:1

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Union Regau
ASKÖ Ebensee

In der 2. Klasse Süd hat sich Union Raika Regau am Samstag mit 2:1 gegen ASKÖ Ebensee durchgesetzt, zufrieden war Trainer Robert Engl mit dem Auftritt seiner Mannschaft aber nur bedingt. Die Gastgeber kamen laut ihrem Coach schlecht ins Spiel, hatten über weite Strecken große Probleme mit dem Gegenpressing der Gäste und durften sich am Ende über drei "sehr schmeichelhafte" Punkte freuen.

Spieler mit dem Fuß auf dem Ball

Foto von Hal Gatewood auf Unsplash

Schlechter Start, Standard bringt Regau ins Spiel

Dass Regau am Ende als Sieger vom Platz ging, passte für Engl nur bedingt zum Verlauf. "Wir sind ganz zu Beginn sehr schlecht in das Match reingekommen", sagte der Trainer und beschrieb damit eine erste Phase, in der Ebensee den besseren Eindruck hinterließ. Die Gäste verteidigten laut Engl sehr gut, arbeiteten aggressiv im Gegenpressing und stellten die Hausherren damit immer wieder vor Probleme. Trotzdem ging Regau in der 23. Minute in Führung, als Arsenije Bogojevic eine Standardsituation zum 1:0 nutzte. Viel Ruhe brachte dieser Treffer aber nicht, weil Ebensee im Spiel blieb und sich noch vor der Pause belohnte. In der 39. Minute traf Slavko Pavlovic zum 1:1, ein Tor, das Engl ohne Zögern als verdient einordnete.


Nach der Pause lange im Nachlaufen, dann stechen die Wechsel

Auch nach dem Seitenwechsel fand Regau laut seinem Trainer nicht wirklich in die Partie. Engl machte keinen Hehl daraus, dass seine Mannschaft "eher im Kämpfen und im Nachlaufen" war, während Ebensee weiter sehr gut spielte und den Gastgebern das Leben schwer machte. Noch deutlicher wurde der Regauer Coach mit dem Satz: "Bei meiner Mannschaft hat heute leider Gottes sehr wenig funktioniert." Gerade deshalb maß er den Wechseln große Bedeutung bei. "Diese Wechsel haben dann auch wieder den nötigen Erfolg gebracht", sagte Engl. In der 71. Minute fiel das 2:1 durch Lukas Trieb, und genau diese Szene war für ihn der entscheidende Moment. "Das war eine super schöne Aktion, ein schöner Pass in die Tiefe, dann hat der junge Bursche Julian Held super quer gelegt und Lukas Trieb hat perfekt abgeschlossen", schilderte der Trainer die Aktion zum viel umjubelten Siegtreffer.

Engl bleibt trotz Sieg selbstkritisch und lobt Ebensee

Nach dem 2:1 brachte Regau den knappen Vorsprung über die Zeit, wobei Engl vor allem seine eigene Defensive hervorhob. "Da muss man ganz ehrlich der Defensive ein großes Lob aussprechen", meinte er, weil seine Mannschaft den Vorsprung in einer Partie verteidigte, in der sie sich nur selten wirklich wohlfühlte. Gleichzeitig fiel seine Einordnung sehr offen aus. Engl sprach von "sehr schmeichelhaften" drei Punkten, gratulierte Ebensee ausdrücklich zur gezeigten Leistung und sagte auch klar: "Unterm Strich muss man schon ehrlich zugeben, wäre ein Unentschieden gerecht gewesen." Auch den Auftritt der Gäste bewertete er stark: "Ebensee war sehr, sehr stark, hat ein sehr gutes Gegenpressing gespielt, sehr gut verteidigt und uns immer wieder vor große Probleme gestellt." Für Regau zählt der Sieg im Tabellenbild trotzdem viel. Die Gastgeber halten nach acht Runden bei 18 Punkten und bleiben damit vorne dran. Passend dazu stand am Ende ein Satz, der diesen Nachmittag aus Regauer Sicht wohl am besten zusammenfasst: "Auch solche Spiele muss man einfach gewinnen, wenn man ganz vorne mitspielen möchte."

2. Klasse Süd: Regau : ASKÖ Ebensee - 2:1 (1:1)

  • 71
    Lukas Trieb 2:1
  • 39
    Slavko Pavlovic 1:1
  • 23
    Arsenije Bogojevic 1:0