In der 2. Klasse West-Nord feierte UFC Eferding 2 gegen Union Guschlbauer St. Willibald einen klaren 4:1-Heimsieg – aufgebaut auf ein Tor nach 60 Sekunden und einen Viererpack von Shpeart Behra. Zur Pause stand es 2:0, nach dem schnellen 3:0 gleich nach Wiederbeginn war alles entschieden; der Ehrentreffer fiel erst in Minute 90. Trainer Jürgen Sageder sprach von einer jungen, dynamischen Elf, die St. Willibald „über 90 Minuten im Griff“ hatte.

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Gerade hatte der Schiedsrichter angepfiffen, da lag Eferding schon vorne: In der 1. Minute stellte Shpeart Behra auf 1:0, und die Hausherren gaben das Tempo vor. „Wir sind sehr gut in die Partie gestartet und haben einen souveränen 4:1-Sieg eingefahren“, sagte Jürgen Sageder, der seine Mannschaft „von Anfang an gut im Spiel“ sah. Behra legte in Minute 23 das 2:0 nach, mit dieser Führung ging es auch in die Pause. Nur wenige Augenblicke nach dem Seitenwechsel traf der Stürmer erneut – in der 51. Minute zum 3:0. Für Sageder war das der Knackpunkt: „Das war die Entscheidung in diesem Spiel.“ Eferding blieb weiter am Drücker, Behra schnürte in der 73. Minute sogar den Viererpack und erhöhte auf 4:0. Erst in der 90. Minute verkürzte Manuel Starzengruber für St. Willibald auf 4:1. „Mit den Wechseln hatten wir alles gut unter Kontrolle“, bilanzierte der Coach.
Was den Unterschied machte, war aus Sageders Sicht die Mischung aus Laufarbeit, Tempo und einer stabilen Defensivleistung. „Besonders gut funktioniert hat wieder die stabile Abwehr. Wir haben mit Dreierkette gespielt und die hat kaum etwas zugelassen“, erklärte er. Einmal sei es brenzlig geworden, doch der Goalie entschärfte die Szene, die sonst zum 1:1 geführt hätte. Dahinter stand auch das Mittelfeld kompakt und brachte die Bälle schnell nach vorne. „Wir waren in gewissen Aktionen nach vorne schneller und hatten sie über neunzig Minuten im Griff“, so Sageder. Auch zum Gegner fand er faire Worte: eine routinierte Truppe, die Eferding mit Dynamik und präzisem Passspiel immer wieder aushebelte. „Der Schiedsrichter hat die Partie sehr gut geleitet“, sagte der Trainer; eine mögliche Elfmeterszene kurz vor Schluss sei ohnehin wegen Abseits zurückgepfiffen worden und hatte auf den Ausgang keine Auswirkung.
Ins Auge stach dem Trainer vor allem der Treffer zum 2:0, der über links anlief, einen weiten Diagonalball und eine saubere Ballmitnahme beinhaltete, ehe der Abschluss trocken ins kurze Eck passte. Für Sageder war es „ein wirklich sehr schöner Spielzug“. Vorne war seine Elf an diesem Nachmittag überhaupt kaum zu bremsen, allen voran Shpeart Behra mit seinen vier Toren. „Diesmal haben wir die entscheidenden Pässe angebracht und die Chancen eiskalt genützt. Das frühe Tor hat uns Selbstvertrauen gegeben“, betonte Sageder. Dem Viererpacker widmete er anschließend besondere Worte: Das komme nicht jeden Tag vor und „sollte man schon hervorheben“. Gleichzeitig verteilte er ein Pauschallob an die gesamte Mannschaft: eine geschlossene, gute Leistung, „auf die wir aufbauen können“. In der Tabelle hält Eferding 2 nach 19 Runden bei 20 Punkten auf Rang zehn, St. Willibald ist Sechster – umso wertvoller wirkt dieser klare Sieg.