In der 2. Klasse West-Nord trennten sich der SV Sparkasse Aschach an der Donau und die Union Raika Enzenkirchen mit 1:1. Aschach legte vor, die Gäste glichen noch vor der Pause aus, nach dem Seitenwechsel hatten sie mehr vom Spiel. Trainer Ramadan Cahani sprach von einem spannenden Match und einem gerechten Resultat: "Im Großen und Ganzen geht das Unentschieden in Ordnung." Beide Teams verpassten in ihren starken Phasen den entscheidenden Treffer.

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Beide Mannschaften starteten engagiert, Aschach hatte aber die klareren Momente in Hälfte eins. Ramadan Cahani brachte es auf den Punkt: 'Wir hatten in der ersten Halbzeit viele Chancen.' Die Hausherren blieben geduldig und gingen nach gut einer halben Stunde in Führung: In Minute 32 stellte Argjent Gashi auf 1:0. Danach boten sich weitere Ansätze, das 2:0 lag in der Luft, doch der letzte Pass und der Abschluss passten nicht immer zusammen. Kurz vor der Pause setzten die Gäste den Nadelstich und stellten auf Remis: Tomas Jonas traf in der 44. Minute zum 1:1. Cahani ordnete den Ausgleich so ein: 'Das war ein guter Freistoß von Enzenkirchen.' Mit dem Pausenpfiff stand damit ein Ergebnis, das den offenen, lebendigen ersten Durchgang gut abbildete.
Nach dem Seitenwechsel kippte die Partie etwas in Richtung Enzenkirchen. 'In der zweiten Halbzeit waren sie die bessere Mannschaft', sagte Cahani ohne Umschweife. Beide Teams suchten weiter den Weg nach vorne, doch die klaren Möglichkeiten wurden seltener, vieles lief über Zweikämpfe und viel Einsatz. In dieser Phase blieb das Spiel intensiv, aber es fehlte die letzte Klarheit, um aus Umschaltmomenten oder Standards noch etwas Zählbares zu machen. Zusätzlich kam Hektik hinein. 'Es war dann ein hektisches Spiel mit zwei roten Karten', schilderte der Aschach-Coach. Über den Unparteiischen wollte er nicht klagen – im Gegenteil: 'Der Schiedsrichter war sehr gut.' So blieb es bis zum Schlusspfiff beim leistungsgerechten 1:1, weil keinem Team der entscheidende Punch gelang.
Im Fazit blieb Cahani bei einer ausgewogenen Bilanz. 'Natürlich will man gewinnen, aber im Großen und Ganzen war das schon in Ordnung', meinte der Trainer. Gleichzeitig benannte er den Hebel für die nächsten Einheiten glasklar: 'Im Abschluss haben wir Luft nach oben.' Denn Aschach hatte vor der Pause genügend Möglichkeiten, um eine noch bessere Ausgangslage mitzunehmen. Dass die Punkte letztlich geteilt wurden, konnte er annehmen: 'Fair aufgeteilte Punkte.' Ein Blick auf die Tabelle unterstreicht den Charakter des Duells: Enzenkirchen hält nach 19 Runden bei 36 Punkten auf Rang vier, Aschach nach 19 Spielen bei 27 Zählern auf Platz acht. Mit mehr Zug zum Tor wollen die Donau-Kicker die kommenden Aufgaben anpacken und die ordentliche Leistung in Zählbares ummünzen.