Ein intensiver Fußballnachmittag in der 2. Klasse West: Die SPG Friedburg/Pöndorf 1b setzte sich zuhause gegen die Union Polling durch – und Trainer Franz Rudinger ordnete die Partie als gereiften Auftritt seiner Mannschaft ein. Er sprach von einem starken Start der Gäste, einer klaren Umstellung seines Teams und anschließender Kontrolle mit mehr Ballbesitz sowie einem spürbaren Chancenplus. Standards spielten kaum eine Rolle, dafür prägten viele robuste Duelle das Spiel. Die Stimmung nach dem 4:1 war gelöst, aber fokussiert: Aus dem Sieg nimmt die Mannschaft Selbstvertrauen mit; zugleich bleiben Effizienz im Abschluss und Konzentration in der Defensive zentrale Aufgaben für die kommenden Wochen.

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"Es gab keine entscheidende Phase", stellte Rudinger klar – und präzisierte den Verlauf: "Die ersten zehn Minuten war Polling besser. Nachdem wir uns darauf eingestellt hatten, haben wir das Heft in die Hand genommen, das Spiel größtenteils bestimmt und die besseren Chancen herausgespielt." Auch sein Eindruck von Halbzeit zwei passt dazu: "In der zweiten Halbzeit war es ähnlich. Wir haben einige Chancen liegen lassen, sind aber ruhig geblieben. Bis auf ein paar Eigenfehler in der Defensive hatte Polling offensiv nicht wirklich viel."
Micael Teixeira brachte die Gastgeber bereits in der 24. Minute mit 1:0 in Führung, ehe Sebastian Berner nach der Pause auf 2:0 erhöhte (56.). In der Schlussphase machte Friedburg/Pöndorf 1b endgültig alles klar: Lukas Jigalov stellte auf 3:0 (81.), Oleksandr Yaroshenko legte wenig später das 3:1 nach (85.), bevor Jakov Stevic in der 88. Minute den 4:1-Endstand fixierte.
Rudinger hob die Spielkontrolle hervor: "Nach den ersten zehn Minuten, in denen uns Polling überrascht hat und das Spiel bestimmt hat, haben wir uns gut darauf eingestellt und die Partie beherrscht. Wir hatten sicher mehr Ballbesitz." Deutlich spürbar war das körperliche Element: "Es war ein kampfbetontes Spiel mit vielen Zweikämpfen, die wir gut angenommen und größtenteils für uns entschieden haben." Ruhende Bälle spielten hingegen kaum eine Rolle: "Bis auf ein paar Freistöße oder Eckbälle war nichts Besonderes dabei."
Im Chancenvergleich sah der Coach sein Team klar vorn: "Das Chancenverhältnis war auf unserer Seite. Wir haben zwar einige Möglichkeiten liegen lassen, aber den Sieg sicher verdient." Der Blick nach vorn bleibt selbstkritisch und pragmatisch: "Der Sieg gibt uns ein bisschen Selbstvertrauen nach den vergangenen Partien. Wir wollen unsere Chancen künftig besser verwerten, defensiv kompakter stehen und weniger individuelle Fehler machen."