Im Duell der 2. Klasse West zwischen Union Polling und Union Treubach/Roßbach sprach Benjamin Trummer, Trainer der Hausherren, von einem hart umkämpften Derby. Er ordnete die Partie als kampfbetont und im Ballbesitz weitgehend ausgeglichen ein, erinnerte sich an zahlreiche Möglichkeiten in der ersten Halbzeit und hob wiederkehrende Gefahr nach Standards hervor. Für die nächsten Aufgaben stellte er den Teamgedanken über alles: „Teamleistung, Einsatz.“

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Trummer brachte den Charakter der Begegnung früh auf den Punkt: „Es war eine kampfbetonte Partie.“ Auch beim Ballbesitz sah er keinen klaren Vorteil: „Ziemlich ausgeglichen.“ In dieser intensiven Phase setzte Oleksandr Yaroshenko die Pollinger Akzente: Er traf in Minute 27 zur 1:0-Führung und legte kurz vor dem Pausenpfiff in Minute 45 zum 2:0 nach. Noch vor der Halbzeit meldete sich Treubach/Roßbach zurück: Markus Streif verkürzte in Minute 45 auf 2:1. Viel Härte in den Zweikämpfen, kurze Wege und der Mut zum Abschluss prägten das Geschehen, während Polling bei ruhenden Bällen immer wieder brandgefährlich wurde.
Nur Augenblicke nach dem Seitenwechsel setzte Treubach/Roßbach das nächste Ausrufezeichen: Daniel Greinecker stellte in Minute 47 auf 2:2. Der Eindruck eines Derbys ohne klare Verhältnisse bestätigte sich. Trummer blieb in seiner Bewertung bei den Grundtugenden, die den Nachmittag prägten und auch künftig gelten sollen: „Teamleistung, Einsatz.“ Es blieb ein Duell auf Augenhöhe, entschieden über Einsatz, Zweikampfstärke und Gradlinigkeit – nicht über lange Ballzirkulation.
Einen Akteur auf der Gegenseite hob Trummer besonders hervor: Torhüter Simon Wurhofer. „Ich möchte besonders den gegnerischen Torwart loben – sehr starke Paraden gegen uns, überragend“, betonte der Pollinger Coach. Trotz dieser Glanztaten setzten die Hausherren in der Schlussphase den entscheidenden Stich: Philipp Badegruber traf in Minute 74 zum 3:2. Standards blieben ein wiederkehrendes Muster, das Polling immer wieder gefährlich machte, während der ausgeglichene Ballbesitz den offenen Charakter des Derbys bis zum Ende unterstrich. Trummers Fazit folgte derselben Linie: kampfbetont, kollektiv getragen – mit klarer Botschaft an die eigene Mannschaft, was in den kommenden Wochen zählt.