In der 2. Klasse West hat ASKÖ Oberbank Ampflwang am Samstag ein klares 4:0 gegen Union Treubach/Roßbach gefeiert. Entscheidend war aus Sicht von Sektionsleiter Peter Haider vor allem der frühe Führungstreffer, ehe seine Mannschaft nach der Pause endgültig das Kommando übernahm. Zur Halbzeit stand es noch 1:0, danach zog Ampflwang mit drei weiteren Treffern davon und machte den Heimsieg in Runde fünf deutlich.

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Der Nachmittag begann für Ampflwang ideal. Schon in der 6. Minute brachte Tibor Gabovda die Gastgeber mit 1:0 in Führung, und genau diesen frühen Treffer stellte Haider nach dem Spiel an den Anfang seiner Einordnung. „Das frühe Tor in der sechsten Minute war ausschlaggebend“, sagte der Sektionsleiter. Ganz so klar, wie es das Endergebnis später vermuten ließ, war die erste Hälfte für ihn trotzdem nicht. Haider beschrieb diese Phase als offen und ausgeglichen: „Keiner hat einen echten Vorteil gehabt.“ Ampflwang hatte zwar einige Möglichkeiten, konnte den Vorsprung vor der Pause aber nicht weiter ausbauen. Dadurch blieb Treubach/Roßbach in der Partie und hielt mit einer kämpferischen Leistung dagegen.
Die Entscheidung fiel dann unmittelbar nach dem Seitenwechsel. Nur zwei Minuten nach Wiederbeginn erhöhte Gabriel Schmierer auf 2:0, und genau an diesem Punkt sah Haider das Spiel endgültig kippen. „Zwei Minuten nach der Halbzeit mit dem 2:0 ist das Spiel zu unseren Gunsten gekippt“, erklärte er. Danach übernahm Ampflwang laut seiner Einschätzung die Spielführung und zog die Partie immer stärker an sich. In der 62. Minute traf Lend Krasniqi zum 3:0, ehe Gabovda in der 68. Minute mit seinem zweiten Treffer des Tages den Endstand herstellte. Aus einem knappen 1:0 zur Pause wurde damit innerhalb kurzer Zeit ein deutlicher Heimsieg.
Haider hob nach dem Schlusspfiff vor allem hervor, dass seine Mannschaft über die gesamte Spielzeit dranblieb. „Unsere größte Stärke war, dass wir nie aufgegeben haben“, sagte er. Gerade darin sah er einen wichtigen Punkt, weil Ampflwang schon in der ersten Halbzeit mit viel Einsatz gespielt habe, sich dafür aber im Abschluss noch nicht ausreichend belohnte. „In der ersten Halbzeit haben wir unsere Chancen nicht verwertet, in der zweiten war das sehr gut“, sagte Haider. Diese unterschiedliche Chancenverwertung erklärt aus seiner Sicht auch, warum das Spiel zunächst eng blieb und nach der Pause dann doch deutlich wurde. Der Einsatz war da, die Tore kamen im zweiten Durchgang konsequenter dazu.
Ganz ohne Gegenwehr verlief die Partie trotz des klaren Ergebnisses nicht. Haider erlebte den Gegner als „kämpferisch“ und betonte, dass auch Treubach/Roßbach im Spiel zu seinen Möglichkeiten kam. Er sprach von zwei, drei Chancen für die Gäste und erwähnte für die zweite Halbzeit auch einen Lattenschuss. Dennoch blieb aus seiner Sicht entscheidend, dass Ampflwang nach dem 2:0 mehr Kontrolle bekam und den Gegner nicht mehr zurückkommen ließ. Auch mit der Spielleitung war der Sektionsleiter zufrieden: „Der Schiedsrichter war sehr gut, wir haben keine strittigen Situationen erlebt.“ Unter dem Strich steht damit ein 4:0, mit dem Ampflwang nach fünf Runden bei neun Punkten hält.