Spielberichte

Nach Ausschluss trifft Union St. Johann/Walde dreimal vor der Pause und gewinnt klar

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St. Johann/Walde
SV Riedau 1b

In der 2. Klasse West hat sich die Union St. Johann/Walde gegen den SV Riedau 1b mit 3:0 durchgesetzt. Trainer Philipp Penninger sah den entscheidenden Einschnitt nach 22 Minuten: Der Ausschluss auf Riedauer Seite habe die Partie klar verändert. Danach nahm "Saiga Hans" das Spiel in die Hand, traf noch vor der Pause dreimal und brachte den sechsten Sieg in Folge souverän über die Zeit.

Fußball und Beine mit schwarzen Schuhen und Stutzen auf grünem Rasen

Foto von Emilio Garcia auf Unsplash

Ausgeglichen begonnen, nach 22 Minuten gekippt

Zu Beginn war von einer klaren Angelegenheit noch nichts zu sehen. Penninger schilderte eine Anfangsphase, in der beide Mannschaften ordentlich in die Partie fanden und Riedau sofort präsent war. „Am Anfang war es ein sehr ausgeglichenes Spiel, in dem Riedau sehr präsent war. Beide Seiten sind gut ins Spiel gekommen, ohne ganz klare Torchancen“, sagte der Trainer. Mit der Roten Karte in Minute 22 veränderte sich die Partie aus seiner Sicht aber deutlich. „Der entscheidende Moment war sicher der Ausschluss. Das macht es natürlich deutlich einfacher gegen eine starke Mannschaft wie Riedau“, hielt Penninger fest. Genau ab diesem Zeitpunkt habe seine Mannschaft das Spiel immer mehr an sich gezogen und sich die Kontrolle geholt.


Druckvoll vor der Pause, drei Treffer als klare Antwort

Die Tore vor der Halbzeit passten dann genau zu dieser Entwicklung. Beim 1:0 in der 28. Minute schlug Hannes Haslinger laut Penninger einen langen Ball nach vorne, und Jakob Berer blieb vor dem Tor ruhig und brachte St. Johann in Führung. Acht Minuten später legten die Gastgeber nach: Nach einem Angriff über die Seite gab es Elfmeter, Hannes Haslinger verwandelte zum 2:0. Kurz vor dem Pausenpfiff fiel auch noch das 3:0, als Tobias Knauseder über links scharf zur Mitte spielte und Berer in der Nachspielzeit der ersten Hälfte seinen zweiten Treffer machte. Penninger sprach von einer ersten Halbzeit, in der seine Mannschaft „sehr druckvoll“ gespielt, sich „sehr viele Chancen rausgespielt“ und diesmal auch „relativ effizient“ abgeschlossen habe.

Nach 3:0 nichts anbrennen lassen

Mit dem klaren Vorsprung im Rücken spielte St. Johann die Partie nach der Pause kontrolliert zu Ende. Penninger gefiel dabei vor allem, dass seine Mannschaft nicht nachließ, sondern die Sache sauber fertigspielte. „Wir haben es dann einfach souverän runtergespielt“, sagte er. Ganz ohne Kritik ging der Trainer aber trotzdem nicht aus dem Spiel, weil aus seiner Sicht sogar noch mehr drin gewesen wäre. „Wir hätten vielleicht noch zwei, drei Tore machen können“, meinte Penninger, der die Leistung dennoch ausdrücklich lobte und von einem „von hinten bis vorne sehr runden Auftritt“ sprach. Gerade diese Mischung aus Druck in der ersten Halbzeit und Ruhe danach machte für ihn den Unterschied aus.

Guter Gegner, starker Lauf und trotzdem noch Luft nach oben

Dass der Erfolg am Ende klar ausfiel, änderte für Penninger nichts an seinem Blick auf den Gegner. „Der SV Riedau ist eine sehr gute Mannschaft, technisch gut, spielerisch gut. Wenn wir das Spiel 90 Minuten elf gegen elf bestritten hätten, wäre es für uns deutlich schwerer gewesen“, sagte der Trainer. Gleichzeitig verwies er auf die eigene Form, die aktuell viel Selbstvertrauen bringt. Der sechste Sieg in Folge kommt für ihn nicht von ungefähr: „Ich glaube, dass wir in der Individualqualität aktuell noch einmal über Riedau stehen. Wir sind sehr gut drauf, und das gibt natürlich Selbstvertrauen.“ Auch Schiedsrichter Martinkovic stellte Penninger ein gutes Zeugnis aus und sprach von einer „sehr ruhig geleiteten Partie“. Mit 22 Punkten bleibt die Union St. Johann damit in der Spitzengruppe, auch wenn der Trainer in der Chancenverwertung und bei der defensiven Stabilität noch Verbesserungspotenzial sieht.

2. Klasse West: St. Johann/W. : SV Riedau 1b - 3:0 (3:0)

  • 46
    Jakob Berer 3:0
  • 36
    Hannes Haslinger 2:0
  • 28
    Jakob Berer 1:0