Im Duell der Bezirksliga Nord zwischen Steinprofis Oepping-Peilstein und SK Admira Linz sprach Christian Schuster von einer dominanten ersten Halbzeit und einem insgesamt verdienten 5:2-Sieg. Er lobte die Reife seiner Mannschaft, betonte das richtige Timing bei den Antworten auf Admiras Chancen und sah den Erfolg nie ernsthaft in Gefahr. Die Partie war intensiv, getragen von hohem Tempo und vielen Offensivaktionen.

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Schuster ordnete den Spielverlauf klar ein: Sein Team legte vor der Pause den Grundstein und blieb auch nach dem Seitenwechsel stabil. Doppeltorschütze Simon Hofer eröffnete in der 17. Minute zum 1:0, zwei Minuten später erhöhte Kevin Rachinger auf 2:0. In der 27. Minute traf Lukas Schaubmayr zum 3:0-Halbzeitstand. Nach Wiederbeginn legte Markus Magauer in der 56. Minute das 4:0 nach. Die Gäste meldeten sich durch Matthäus Ortmayr (60., zum 4:1) und Maximilian Abpfolter (84., nach einer Ecke, zum 4:2) zurück, doch Oepping-Peilstein fand die passende Antwort: Erneut Simon Hofer setzte in der 87. Minute mit dem 5:2 den Schlusspunkt. Schuster hob die Qualität der Offensivaktionen hervor und sprach von sehr gut herausgespielten Treffern seiner Mannschaft.
Bei ruhenden Bällen sah der Trainer die größte Gefahr durch Admira: „Admira ist bei Standards sehr stark. Grundsätzlich haben wir das gut verteidigt; das zweite Gegentor fiel nach einer Ecke. Zudem bekam Admira einen aus unserer Sicht fragwürdigen Elfmeter zugesprochen. Ansonsten waren Standards heute nicht spielentscheidend.“ Die hohe Intensität hinterließ Spuren: Bei harten, aber nicht unfairen Zweikämpfen verletzten sich zwei Admira-Spieler – Oepping-Peilstein wünscht beiden gute Besserung.
Auch der Rahmen passte: „Die Platzverhältnisse in Oepping sind top – mit Abstand die besten, die wir bislang vorgefunden haben. So war ein technisch und spielerisch gutes Spiel möglich: viele Offensivaktionen, viel Druck beider Mannschaften, gute Kombinationen, hohe Intensität – ein hochkarätiges Bezirksligaspiel.“ Einen Einzelnen wollte Schuster nicht herausheben: „Ich möchte keinen Spieler hervorheben. Wir hatten mehrere herausragende Leistungen, aber entscheidend ist die Mannschaft – auch die eingewechselten Spieler haben wieder eine sehr wichtige Rolle gespielt.“
Für die nächsten Wochen steckt der Kurs: „Wir nehmen ganz klar das Selbstvertrauen aus den ersten vier Runden mit. Vor allem im Ballbesitz wollen wir uns weiterentwickeln und attraktiven Fußball zeigen – wir sind auf einem guten Weg.“