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SPG Oepping-Peilstein: Schopper übernimmt, der Klassenerhalt bleibt das klare Ziel

Steinprofis Oepping-Peilstein

Nach Rang sieben in der Bezirksliga Nord steht bei der SPG Steinprofis Oepping-Peilstein ein Sommer an, in dem sportliche Stabilität wichtiger ist als große Ankündigungen. Daniel Schopper, bisher Co-Trainer und nun Cheftrainer, spricht im Gespräch mit Ligaportal über die Folgen eines verletzungsreichen Herbstes, mehrere schmerzhafte Abgänge und einen Kader, der sich trotz neuer Probleme rasch wieder finden muss. Die Richtung ist klar: möglichst früh Punkte sammeln, um nicht bis zuletzt unter Druck zu stehen.

Fußball mid kantigem Desin in Weiß, Schwarz und Neonfarben auf Rasen

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Ein Herbst ohne Rhythmus

Die vergangene Saison lässt sich bei Oepping-Peilstein nur schwer losgelöst von den personellen Problemen beurteilen. Vor allem in der Herbstphase fehlte dem Team laut Schopper die nötige Konstanz, weil immer wieder Spieler ausfielen. „Wir hatten leider Verletzungspech. Es waren mehrere Ausfälle, und das hat uns wichtige Punkte gekostet. Eine konstante Entwicklung war so nicht möglich“, sagt der neue Trainer. Rang sieben wirkt unter diesen Umständen wie ein Zwischenstand, der weder nach oben noch nach unten ganz zufriedenstellen konnte.

Ganz ohne Sorgen startet der Verein allerdings nicht in die neue Saison, denn der Kapitän wird voraussichtlich noch länger fehlen. „Das schmerzt die Mannschaft besonders, weil seine körperliche Präsenz auf dem Spielfeld und auch sein Einfluss in der Kabine sehr wichtig sind.“

Trainerwechsel und Einschnitte im Kader

Neben den Verletzungsthemen gibt es auch auf der Trainerbank und im Kader einige Veränderungen. Christian Schuster legt eine Pause ein, die vakante Position wurde intern gelöst: Schopper rückt vom Co-Trainer zum Cheftrainer auf. Komplettiert wird das neue Gespann durch Manuel Reischl, der als Co-Trainer dazukommt.

Im Kader wiegen vor allem drei Abgänge schwer. Markus Magauer beendet seine Karriere im zentralen Mittelfeld, Innenverteidiger Dominik Gruber hört ebenfalls auf, dazu wechselt Sebastian Heinzl zu einem Konkurrenten. Gerade weil zwei erfahrene Kräfte nicht mehr zur Verfügung stehen, verliert die Mannschaft auf einen Schlag einiges an Struktur. Das macht die personelle Lage heikler, als es ein einzelner Tabellenplatz auf den ersten Blick vermuten lässt.

Immerhin gibt es in der Offensive bereits einen Neuzugang: Nedzad Majdančić soll dem Angriff neue Impulse geben. Wunderdinge erwartet Schopper aber nicht ab dem ersten Tag. „Er wird etwas Zeit brauchen, aber wir sind guter Dinge, dass uns diese Personalie definitiv weiterhelfen wird.“ Der Verein setzt damit nicht auf einen großen Umbau, sondern auf gezielte Nachjustierung.

Viele enge Spiele, ein klares Ziel

Wie Oepping-Peilstein die neue Saison einordnet, sagt viel über die Lage im Verein aus. Von Aufbruchsrhetorik ist wenig zu hören, dafür eine sehr nüchterne Sicht auf die Liga. „Man hat in der letzten Saison gesehen, dass diese Liga sehr ausgeglichen ist und am Ende jeder Punkt zählt“, sagt Schopper. Genau daraus leitet der neue Trainer auch die Marschroute für die ersten Monate ab.

Der Herbst soll diesmal nicht wieder zum Problem werden. Oepping-Peilstein will sich früh ein Polster erarbeiten und damit ein ruhigeres Frühjahr ermöglichen. „Natürlich gilt es, im Herbst so viele Punkte wie möglich zu sammeln, um ein entspannteres Frühjahr zu erleben. Das Ziel ist definitiv der Klassenerhalt“, sagt Schopper. Mehr verlangt im Verein derzeit auch niemand. Nach einem Jahr mit Verletzungen, Trainerwechsel und markanten Abgängen geht es zunächst darum, wieder Stabilität in den Alltag zu bringen. Gelingt das, wäre schon viel erreicht.