In der Bezirksliga Ost feierte ASKÖ Doppl-Hart 74 beim SK Kornspitz Asten einen 3:1-Auswärtssieg nach 2:0-Pausenführung. Trainer Gerald Dickinger-Neuwirth sprach von einer kampfbetonten Partie, in der zwei Treffer vor der Pause den Weg ebneten. Lob gab es für Asten, das lange dagegenhielt, und eine klare Botschaft an die eigene Truppe: „Wir müssen im Kopf ruhig bleiben und an der Effizienz arbeiten.“ Am Ende stand ein verdienter Auswärtssieg, der die Gäste im Spitzenfeld hält.

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Von Beginn an war Feuer drin, „sehr kampfbetont“, wie Gerald Dickinger-Neuwirth das Duell beschrieb. Nach einer umkämpften Anfangsphase brachte Marvin Asllani die Gäste in Minute 23 mit 0:1 in Front. Kurz vor der Pause schlug Alexander Sixl zu und stellte in der 43. Minute auf 0:2. „Nach dem 1:0 und dem 2:0 hatte ich das Gefühl, dass das Spiel auf unsere Seite kippt. Wir wollten das nach der Pause weiter ausbauen“, sagte der Trainer. Ganz so einfach wurde es aber nicht: Asten kam zurück, Stephen Nyamedor verkürzte in der 57. Minute auf 1:2 und hielt die Partie offen. „Asten hat uns sehr gefordert und das Spiel bis zum Schluss offen gehalten“, betonte Dickinger-Neuwirth. Erst spät fiel die Entscheidung: Wieder war es Sixl, der in der 85. Minute zum 1:3-Endstand traf.
So klar das Ergebnis am Ende wirkt, der Coach blieb kritisch. „Die größte Stärke war heute, dass die Mannschaft bis zum Schluss an sich geglaubt hat und den Sieg nach Hause gebracht hat“, lobte Dickinger-Neuwirth, um sofort nachzuschieben: „Wir müssen im Kopf ruhig bleiben. Wir arbeiten weiter, gehen nicht sorglos mit unseren Themen um.“ Die Mannschaft hatte laut Trainer „zahlreiche Torchancen“ und „hätte das Spiel nach fünf Minuten mit vier Top-Situationen entscheiden müssen“. Auch im Verlauf habe es „immer wieder Eins-gegen-eins-Situationen gegen den Tormann“ gegeben, die ungenutzt blieben. Die Hausaufgaben sind formuliert: „Wir müssen an der Effizienz im Abschluss hart arbeiten, in den Zweikämpfen näher an den Mann kommen und den Gegner noch konsequenter unter Druck setzen.“
Worte des Respekts fand der Doppl-Hart-Coach für den Gegner: „Sehr stark – man hat bereits die neue Handschrift des jungen Trainers gemerkt. Asten war gut eingestellt, hat nie aufgegeben und genauso agiert, wie man im Abstiegskampf agieren muss.“ Sportlich passt die Richtung: Mit nun 39 Punkten nach 19 Runden steht Doppl-Hart im Spitzenfeld. „Wir wollen vorne dranbleiben und Richtung Relegation schielen. Die nächsten Heim- und Auswärtsspiele werden bestimmen, wohin es geht. Wir sind eine große Gemeinschaft und wollen weiter angreifen“, gab Dickinger-Neuwirth den Kurs vor.