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„Wir bleiben bodenständig“: ASKÖ Blaue Elf Linz vertraut nach Meistertitel und Aufstieg auf Kontinuität

Blaue Elf Linz

Nach dem Meistertitel in der 1. Klasse Mitte richtet sich der Blick bei Bezirksliga Ost-Aufsteiger ASKÖ Blaue Elf Linz schon auf die nächste Aufgabe. Trainer Gheorge Cibu beschreibt eine Saison, in der seine Mannschaft nach starkem Herbst in einer schwierigen Rückrunde standhielt und am Ende doch oben blieb. Der Kader soll weitgehend zusammenbleiben, das Trainerteam bleibt ebenfalls unverändert, und trotz aller Zufriedenheit will der Verein den nächsten Schritt mit derselben Haltung angehen: ruhig, geschlossen und bodenständig.

Nahaufnahme: Spieler holt zum Eckball aus. Weiß-grüner Ball, grüne Stutzen

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Titelkampf trotz schwierigem Start durchgezogen

Der Rückblick des Trainers beginnt bewusst nicht erst bei den Erfolgen der letzten Wochen, sondern bei der Ausgangslage nach der starken ersten Saisonhälfte. „Nach der tollen Hinrunde haben wir gewusst, dass wir in der Rückrunde noch einmal unser ganzes Potenzial abrufen müssen, damit wir vorne dranbleiben“, sagt Gheorge Cosmin Cibu. Dazu kam der Druck des Spitzenreiters, den er offen anspricht: „Wir haben gewusst, dass jeder uns als Tabellenführer schlagen will.“ Gerade deshalb misst er der Phase nach dem holprigen Neustart große Bedeutung bei. „Wir haben es geschafft, dass wir uns nach einem nicht so guten Start stabilisieren“, sagt der Trainer. Dass am Ende trotzdem Meistertitel und Aufstieg standen, war für ihn vor allem eine Frage des Zusammenhalts. „Die Mannschaft hat in schwierigen Phasen zusammengehalten. Das hat es uns ermöglicht, unsere Ziele zu erreichen.“

Starke Schlussphase und Respekt vor dem Verfolger

Dass diese Einschätzung nicht bloß eine allgemeine Trainerfloskel ist, zeigen auch die Resultate der Schlussphase. ASKÖ Blaue Elf Linz holte aus den letzten fünf Spielen vier Siege, gewann 3:2 bei den SC Marchtrenk Juniors, setzte sich 3:1 gegen Eferding/Fraham durch, ließ beim 4:0 gegen ATSV St. Martin/Traun nichts anbrennen und beendete die Serie mit einem 5:0 bei ASK St. Valentin 1b. Dazwischen stand zwar auch die 1:3-Niederlage bei Franckviertel Linz, doch gerade dieser Wechsel aus Rückschlag und Antwort passt zu dem Bild, das Cibu von seiner Mannschaft zeichnet. Besonders anerkennend spricht er über den Verfolger, der den Druck bis zum Ende hochhielt. „Man muss dem Verfolger zu dem Lauf gratulieren, den er gehabt hat. Sie haben es uns bis zum Schluss schwer gemacht“, sagt er. Für Blaue Elf Linz war damit klar, dass bis zuletzt volle Konzentration nötig war, weil es im Titelrennen eng blieb.

Kaum Veränderungen im Sommer, klare Linie für die Bezirksliga

Auch personell will der neue Bezirksligist den eingeschlagenen Weg möglichst geschlossen weitergehen. Bisher hat mit Mittelfeldspieler Rijad Kolloni nur ein Spieler den Verein verlassen, ansonsten soll der Kader zusammenbleiben. Neuzugänge gibt es zwar bereits, sie werden aber erst zu einem späteren Zeitpunkt veröffentlicht. Cibu legt den Fokus ohnehin lieber auf das Kollektiv als auf einzelne Namen. „Wir haben sehr gute Einzelspieler, aber wir sind eine Mannschaft. Im Fußball gewinnt die gesamte Mannschaft und verliert die gesamte Mannschaft“, sagt er und verteilt bewusst ein Pauschallob an seine Gruppe. Im Trainerteam ändert sich nichts, und auch im Vorstand gibt es nach seinem Wissen keine Neuerungen. Einziger Langzeitverletzter ist Noah Walchshofer, der seit dem Winter an einem Kreuzbandriss laboriert. Im Laufe der Herbstrunde hofft man, ihn zumindest wieder im Training begrüßen zu können. Ansonsten seien alle fit und bereit für den Trainingsstart am 6. Juli. Genau darin steckt auch die Grundhaltung für die neue Liga: kein großes Reden, keine Unruhe, sondern ein klarer Weg. „Wir bleiben bodenständig. Wir arbeiten weiter dran, um unsere nächsten Ziele zu erreichen.“