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"Ich könnte gar nichts sagen, was nicht funktioniert hat" – Brummayer zieht bei SV Gmundner Milch zufrieden Bilanz

SV Gmundner Milch

In der LT1 OÖ-Liga hat SV Gmundner Milch eine Saison hingelegt, auf die der scheidende Trainer Christoph Brummayer mit großer Zufriedenheit zurückblickt. Der Vertrag des Coaches lief mit 30. Juni aus, Nachfolger Markus Allerstorfer steht bereits fest. Brummayers Bilanz fällt klar aus: Viel besser hätte aus seiner Sicht in dieser Saison kaum etwas laufen können.

Eine Reihe Bälle entlang der Seitenlinie

Foto: Harald Dostal/fodo.media

Abschied nach einer rundum starken Zeit

Christoph Brummayer sprach über den Saisonrückblick schon mit etwas Abstand, denn seine Zeit beim Verein ist offiziell beendet. "Der Vertrag ist mit 30. Juni ausgelaufen", stellte er gleich zu Beginn klar. Gleichzeitig ist die wichtigste Personalfrage auf der Trainerbank bereits beantwortet. "Als Trainer gibt es einen Nachfolger, Markus Allerstorfer, und als sportlicher Leiter gibt es noch keinen Nachfolger", sagte Brummayer. Damit endet bei SV Gmundner Milch eine Phase, die der scheidende Trainer ganz offenkundig als sehr stimmig in Erinnerung behält. Schon in den ersten Antworten war zu spüren, dass bei ihm vor allem eines überwiegt: große Zufriedenheit mit dem, was die Mannschaft in den vergangenen Monaten auf den Platz gebracht hat.

Die Zahlen untermauern die Worte

Diese Zufriedenheit begründet Brummayer nicht mit allgemeinen Floskeln. Auch der Blick auf die letzten Wochen passt genau zu dieser Einschätzung. In den letzten fünf Spielen gab es zwei klare 4:0-Erfolge gegen SPG Esternberg/St. Roman und USV Neuhofen/I., danach die 3:0-Niederlage bei der SPG Pettenbach/Grünau, anschließend ein 0:3 bei der SPG Munderfing/Pfaffstätt und zum Abschluss ein 2:2 gegen SK Altheim. Aus dieser Serie holte die Mannschaft zehn Punkte und bestätigte damit noch einmal den starken Gesamteindruck, den Brummayer in seiner Rückschau schildert.

Eine Mannschaft, die voll mitgezogen hat

Auffällig ist dabei, worauf Brummayer in seiner Bilanz den Schwerpunkt legt. Er sprach nicht über einzelne Spieler oder besondere Teilbereiche, sondern vor allem über die Gruppe als Ganzes. "Es war eine richtig gute Mannschaft, gute Jungs, die extrem mitgezogen haben", sagte er. Genau darin sieht er offenbar den Kern dieser Saison. Nicht ein Jahr, in dem vieles mühsam zurechtgebogen werden musste, sondern eine Phase, in der vieles ineinandergegriffen hat. Dass Brummayer auf die Frage nach Verbesserungspotenzial praktisch nichts anführen wollte, passt genau dazu. "Es hat eigentlich alles sehr gut funktioniert. Ich könnte gar nichts sagen, was nicht funktioniert hat", meinte er. Deutlicher lässt sich eine positive Saisonbilanz kaum formulieren.

Ein klarer Rückblick, ein offener nächster Schritt

Für den Verein beginnt nun trotzdem ein neuer Abschnitt. Auf der Trainerposition ist mit Markus Allerstorfer bereits ein Nachfolger genannt, auf der Ebene des sportlichen Leiters ist diese Frage laut Brummayer noch offen. Gerade deshalb bekommt seine Rückschau zusätzliches Gewicht: Sie markiert nicht nur das Ende seines Vertrags, sondern auch den Abschluss einer Saison, die intern offensichtlich als gelungen bewertet wird. Brummayer wollte nichts künstlich aufblasen und blieb in seinen Antworten bewusst nüchtern. Gerade dadurch wirkt seine Einschätzung umso klarer. Wer eine solche Schlussphase mitnimmt, verabschiedet sich nicht mit vielen offenen Baustellen, sondern mit dem Gefühl, dass bei SV Gmundner Milch über weite Strecken sehr viel richtig gelaufen ist.