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„Jeder hat daran geglaubt“ – ASK Case IH Steyr St. Valentin geht mit klarer Linie in die LT1 OÖ-Liga

ASK St. Valentin

Der Wiederaufstieg ist geschafft, jetzt richtet sich der Blick nach vorne: LT1 OÖ-Liga-Rückkehrer ASK Case IH Steyr St. Valentin geht nach einer Meistersaison mit viel Rückenwind in den Sommer. Vier Siege aus den letzten fünf Pflichtspielen unterstrichen den starken Endspurt, auch wenn die letzte Partie mit 1:2 gegen BW Linz Amateure verloren ging. Trainer Mario Jaksch macht den Grund für den Erfolg klar fest: Der gemeinsame Glaube an den Aufstieg habe diese Saisonhälfte getragen.

Mehrere Spieler bilden eine Mauer

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Der Aufstieg war vom Herbst weg das große Ziel

Mario Jaksch blickt auf die vergangenen Monate mit einer klaren Linie zurück. Für den Trainer war die Ausgangslage nach dem Herbst entscheidend, weil seine Mannschaft als Herbstmeister in die zweite Saisonhälfte gegangen ist und damit auch das große Ziel offen im Raum stand. „Das letzte halbe Jahr war natürlich dadurch, dass wir Herbstmeister waren, darauf ausgerichtet, dass wir an den Aufstieg glauben und alles dafür geben, dass wir unser Ziel erreichen“, sagt Jaksch. Gerade diese Haltung habe seine Mannschaft im Frühjahr ausgezeichnet. Der Trainer spricht davon, dass nur sehr wenige Punkte abgegeben wurden und die Spiele über weite Strecken sehr souverän bestritten worden seien. Das passt auch zu den Zahlen aus dem Finish, in dem ASK Case IH Steyr St. Valentin vier der letzten fünf Partien gewinnen konnte und sich damit bis zum Ende vorne behauptete.

Neun Siege am Stück und ein starker Verfolger im Nacken

Jaksch führt den Erfolg nicht auf einen einzelnen Moment zurück, sondern auf ein Selbstverständnis, das sich über Wochen aufgebaut hat. „Entscheidend war, dass jeder daran geglaubt hat, dass wir das schaffen“, sagt er. Auch wenn intern nicht ständig vom Aufstieg gesprochen worden sei, habe laut Jaksch jeder in der Mannschaft genau gewusst, worum es geht. Besonders wichtig sei in dieser Phase der Zusammenhalt gewesen. Dazu kam die Überzeugung, „dass man eigentlich jedes Spiel gewinnen kann“. Genau daraus entstand auch jene Serie, die den Titelkampf in die richtige Richtung kippte: neun Siege am Stück. Jaksch schildert, wie groß der Siegeswille vor jedem Spiel gewesen sei und dass die Mannschaft unbedingt verhindern wollte, den Vorsprung noch aus der Hand zu geben. Dass der Weg dennoch kein Selbstläufer war, macht er ebenfalls deutlich. Im Herbst und im Frühjahr hätten starke Verfolger den Druck hochgehalten und immer wieder nachgezogen. Erst in den letzten drei Runden konnte sich seine Mannschaft entscheidend absetzen.

Neues Personal, bekannte Abläufe und zwei Verletzte zum Start

Im Kader hat sich im Sommer dennoch einiges getan. Verabschiedet wurden mehrere Spieler. Auf der Zugangsseite kamen mit Stefan Celic von SV Dietach, Leon Ilic von Bad Leonfelden, Noah Brandstätter von ASKÖ Donau Linz, Adis Dudakovic von SV Dietach und Gentian Latifi von ASKÖ Oedt gleich fünf neue Spieler dazu. Rund um die Mannschaft selbst setzt ASK Case IH Steyr St. Valentin dagegen auf Kontinuität. „Der Trainerstab bleibt genauso wie die Funktionäre und der Vorstand. Dadurch, dass wir alle sehr gut gearbeitet haben, gibt es keine Veränderungen“, sagt Jaksch. Auch bei den verletzten Spielern ist der Blick klar nach vorne gerichtet. Kapitän Marco Bühringer fiel laut Jaksch drei Runden vor Schluss verletzt aus, dazu fehlte Ivan Stanic in den letzten Partien. Beide sollen in der Vorbereitung langsamer beginnen, der Trainer rechnet aber damit, dass sie zum Saisonstart wieder fit sein können.

Kurze Vorbereitung, aber ein klares Ziel für die neue Liga

Viel Zeit bleibt ASK Case IH Steyr St. Valentin bis zum Neustart nicht. Jaksch spricht von nur drei Wochen Vorbereitung, ehe bereits der Cup wartet. In dieser kurzen Phase sind vier Testspiele geplant, dazu muss eine neu zusammengestellte Mannschaft rasch zueinander finden. Genau das ist für den Trainer einer der wichtigsten Punkte dieses Sommers. „Wir haben fünf neue Spieler und hoffen, dass wir uns wieder so schnell finden wie letztes Jahr, damit wir auch heuer sehr erfolgreich starten können“, sagt er. Trotz aller Zuversicht ordnet Jaksch die neue Aufgabe realistisch ein. Die LT1 OÖ-Liga sei eine Klasse höher und damit auch schwieriger. Vom Saisonziel weicht er trotzdem nicht ab: „Unser Saisonziel ist ein einstelliger Tabellenplatz“. Genau dort will ASK Case IH Steyr St. Valentin nach der starken Meistersaison auch den nächsten Schritt machen.