In der Landesliga West geht die SPG Pettenbach/Grünau mit einem insgesamt positiven Gefühl aus der Saison. Thomas Löberbauer, der nach eigenen Angaben seine Aufgabe im Juni beendet hat, spricht von einem guten Abschluss, verweist auf den dritten Platz und sieht vor allem bei der Kaderbreite noch Luft nach oben. An der Qualität der Mannschaft hat er dagegen keinen Zweifel und traut dem Team auch in der kommenden Spielzeit wieder eine Rolle weit vorne zu.

Image by Alexander Fox | PlaNet Fox from Pixabay
Der Blick auf die letzten Wochen stützt diese Einschätzung durchaus. SPG Pettenbach/Grünau gewann vor dem letzten Spieltag gegen SK Bad Wimsbach mit 2:1, bei UFC Eferding mit 1:0, gegen SV Gmundner Milch mit 3:0 und bei Union Peuerbach mit 4:2. Erst am letzten Spieltag riss die Serie mit dem 2:6 gegen FC Illumina Andorf. Für Löberbauer ändert das aber nichts an der grundsätzlichen Bewertung. „Der Saisonabschluss war eigentlich gar nicht so schlecht“, sagt er und verweist dabei nicht nur auf die jüngsten Ergebnisse, sondern auch auf markante Punkte der gesamten Saison. „Wir haben den Tabellenführer als einzige Mannschaft besiegt“, betont er. Dazu kommen aus seiner Sicht gewonnene direkte Duelle, die für die Einordnung dieser Spielzeit zusätzlich Gewicht haben.
Gerade aus dieser Mischung aus starkem Endspurt und ordentlicher Gesamtbilanz leitet Löberbauer seinen wichtigsten Punkt ab. „Wir sind als Dritter aus der Saison gegangen. Das war eigentlich ein gutes Ergebnis“, sagt er. Gleichzeitig benennt er aber klar, wo aus seiner Sicht angesetzt werden muss. „Das Einzige, was für Pettenbach schwierig ist, ist der sehr kleine Kader, aber es ist ein extrem guter Kader.“ Die Aussage bringt seine Sicht ziemlich genau auf den Punkt. Er sieht genügend Qualität für diese Liga, aber eben wenig Spielraum, wenn Ausfälle dazukommen oder die Belastung steigt. Immerhin gibt es laut seiner Einschätzung derzeit keine verletzten oder angeschlagenen Spieler, was den Sommer für den Verein zumindest in diesem Punkt ruhiger macht. Entscheidend wird nun sein, ob es gelingt, die Breite im Kader etwas zu erhöhen, ohne die bestehende Qualität zu verlieren.
Dass Löberbauer trotz seines Abschieds mit Zuversicht auf die Mannschaft blickt, hängt vor allem mit der Entwicklung innerhalb der Gruppe zusammen. „Die ganze Mannschaft, wie sie sich entwickelt hat, finde ich extrem gut“, sagt er. Besonders hebt er dabei die jungen Spieler hervor, die nachziehen, aber auch die erfahrenen Kräfte, die der Mannschaft Halt geben. „Die jungen Spieler, die nachziehen, und auch die Führungsspieler, wie sie die Mannschaft führen, das ist einfach super. Das funktioniert sehr gut.“ Genau dieses Gefüge ist für ihn die Basis dafür, dass SPG Pettenbach/Grünau auch in der neuen Saison wieder ambitioniert auftreten kann. „Sie werden nächstes Jahr sicher wieder ganz vorne mit dabei sein“, sagt Löberbauer. Veränderungen gibt es im Sommer dennoch: Seine eigene Tätigkeit endete laut seiner Aussage im Juni, ein Nachfolger ist bereits da, und ein Spieler kommt zurück, der in Pettenbach schon einmal aktiv war. Große Unruhe oder viele Baustellen sieht Löberbauer im Umfeld ansonsten nicht.