Spielberichte

Blaue Elf Linz kassiert ein 1:5: „Nach dem 0:1 nach drei Minuten war es schwierig“

Ligaportal als bevorzugte Google-Quelle hinzufügen
Blaue Elf Linz
Sportunion Hofkirchen/Trk

In der Bezirksliga Ost ist die ASKÖ Blaue Elf Linz am Samstagnachmittag gegen die Sportunion Hofkirchen im Traunkreis klar mit 1:5 unterlegen. Trainer Gheorge Cosmin Cibu sah den frühen Rückstand und die eigenen Fehler als Hauptgründe. Das 1:2 kurz vor der Pause brachte den Linzern noch einmal Hoffnung, nach dem dritten Gegentor kurz nach Wiederbeginn lief die Partie aber endgültig in Richtung der Gäste.

Schiedsrichter macht eine Notiz, hinter ihm liegt der Spielball

Image by Alexander Fox | PlaNet Fox from Pixabay

Früher Dämpfer, kurze Hoffnung vor der Pause

Für die Blaue Elf begann die Partie denkbar schlecht. Schon in der 3. Minute brachte Igor Kutic Hofkirchen mit 1:0 in Führung, genau dieser Start war für Cibu später der erste große Knackpunkt. „Nach dem 0:1 nach drei Minuten war es natürlich schwierig, dass man den Matchplan durchzieht“, sagte der Trainer. Die Linzer wollten eigentlich aggressiv gegen den Ball arbeiten, Druck machen und eng am Mann sein, fanden aber laut ihrem Coach nur selten in diese Linie hinein. Kurz vor der Pause legte erneut Kutic das 0:2 nach, ehe Julius Redl in der Nachspielzeit der ersten Hälfte auf 1:2 verkürzte. Damit war der Rückstand zwar wieder kleiner, wirklich tragen konnte die Blaue Elf dieses Lebenszeichen aber nicht.


Der Plan ging nicht auf, Hofkirchen nutzte die Fehler

Cibu sprach nach dem Spiel sehr offen darüber, dass seine Mannschaft das eigene Vorhaben kaum auf den Platz brachte. „Wir haben uns vorgenommen, aggressiv gegen den Ball zu spielen, den Gegner ständig unter Druck zu setzen und eng am Mann zu sein. Das ist uns leider gar nicht gelungen oder nur sehr wenig“, sagte er. Dazu kamen aus seiner Sicht einmal mehr grobe Eigenfehler. „Wir machen Woche für Woche eklatante Fehler, die dem Gegner das Toreschießen leicht machen“, so der Trainer. Hofkirchen profitierte davon und zog die Partie sauber auf seine Seite. Die Gäste wirkten über weite Strecken kontrollierter und waren für Cibu deshalb auch der klare und verdiente Sieger. „Wir haben es nicht geschafft, unsere Stärken auf den Platz zu bringen, und deswegen hat Hofkirchen verdient gewonnen“, sagte der Linzer Coach.

Das 1:3 nahm den Linzern den letzten Schwung

Die Phase nach dem Seitenwechsel beschrieb der Linzer Trainer als zweiten entscheidenden Moment. „Mit dem 1:2 kurz vor der Halbzeit haben wir geglaubt, wir kommen wieder ins Spiel zurück. Dem war aber nicht so“, sagte Cibu. Tatsächlich stellte Martin Zauner in der 55. Minute auf 3:1 für Hofkirchen und nahm der Blaue Elf damit rasch wieder den kleinen Auftrieb aus der Pause. Nur sieben Minuten später erhöhte Nico-Jan Pilz auf 4:1, kurz darauf sah Fabian Wöß in der 63. Minute Rot, womit die Linzer auch noch in Unterzahl gerieten. Den Schlusspunkt setzte Lorenz Föchterle in der 80. Minute mit dem 5:1. Cibu ordnete den Gegner dabei deutlich ein: „Hofkirchen ist eine spielerisch sehr gute Mannschaft. Wir haben gewusst, was auf uns zukommt. Leider haben wir es nicht geschafft, dass wir uns dagegen stemmen, so wie wir das wollten.“

Viel Arbeit für die Blaue Elf

Viel Positives wollte der Trainer nach dem Abpfiff nicht künstlich suchen. „Positiv ist, dass wir alle gesund sind. Alles andere werden wir intern besprechen“, sagte Cibu. Genau dort will die Blaue Elf nun ansetzen. Die Fehler sollen aufgearbeitet und in den restlichen Spielen der Hinrunde minimiert werden, damit sich solche klaren Rückschläge nicht wiederholen. Die Niederlage gegen Hofkirchen fiel aus Linzer Sicht deutlich aus, und auch der Trainer machte keinen Versuch, daran etwas schönzureden. „Wir müssen das jetzt abschütteln, an unseren Fehlern arbeiten und weitermachen“, lautete sein klarer Ausblick nach einem Nachmittag, an dem der frühe Rückstand und das schnelle 1:3 nach der Pause die Richtung vorgaben.

Bezirksliga Ost: BE Linz : SU Hofkirchen - 1:5 (1:2)

  • 80
    Lorenz Föchterle 1:5
  • 62
    Nico-Jan Pilz 1:4
  • 55
    Martin Zauner 1:3
  • 46
    Julius Redl 1:2
  • 43
    Igor Kutic 0:2
  • 3
    Igor Kutic 0:1