Im Auswärtsspiel bei SPG ASV St. Marienkirchen/Wallern 1b holte Union HOVA Adlwang einen hart erkämpften Punkt. Co-Trainer Danijel Dramac lobte die kompromisslose Defensivarbeit, die Kompaktheit der Mannschaft und den starken Rückhalt im Tor. In der Bezirksliga Süd richtet er den Blick bereits entschlossen aufs Heimspiel gegen Eberschwang – mit der klaren Ansage, trotz Ausfällen und Sperren auf den vollen Erfolg zu gehen.

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Gefragt nach seiner Gesamteinschätzung fand der Co-Trainer deutliche Worte: "Das Unentschieden ist gerecht. Wir haben uns den Punkt aufgrund unserer kämpferischen Leistung verdient. Die Gastgeber hatten die besseren Chancen und mit ein bisschen Glück hätten sie das Spiel gewinnen können. Grundsätzlich war es für uns ein verdienter Zähler." Der Tenor: Wille und Disziplin trugen das Team durch heikle Phasen, in denen St. Marienkirchen/Wallern 1b vor allem nach der Pause auf den Sieg drängte.
Die erste Halbzeit verlief aus Adlwanger Sicht lange ausgeglichen, ehe die Partie Fahrt aufnahm: Nach 12 Minuten geriet Union HOVA Adlwang mit 0:1 in Rückstand, Torschütze war Emmanuel Orji Okeh. In Minute 28 schlug Adlwang zurück – Antonio Dramac glich zum 1:1 aus, zugleich der Pausenstand. Nach dem Seitenwechsel gehörten die gefährlicheren Szenen überwiegend der Heimmannschaft, doch Adlwang blieb stabil: Der Torhüter parierte mehrfach stark, dahinter arbeitete die gesamte Defensive konsequent. Auch einige weitschussstarke Versuche der Gastgeber stellten die Gäste vor knifflige Aufgaben, wurden aber entschlossen verteidigt.
Die Ausrichtung erklärte Dramac als bewusst pragmatisch: "Taktisch haben wir die Mannschaft so ausgerichtet, dass wir das Ergebnis ins Ziel bringen. In den vergangenen Wochen war unsere erste Halbzeit oft sehr gut – diesmal lag der Schwerpunkt darauf, in der zweiten Halbzeit konsequent dagegenzuhalten und uns am Ende die Früchte zu sichern." Personell fehlten drei Stützen: "Mario Djudjik fehlt seit Beginn der Rückrunde und kommt langsam wieder, Onur Memis, David Klinglmayr und Platzer Manuel waren verletzt,." Der Ausblick fällt unmissverständlich aus: "Kommende Woche spielen wir daheim gegen Eberschwang – da ist glasklar: Wir wollen voll anschreiben, ohne Wenn und Aber. Trotz zweier gesperrter Spieler werden wir auf einen Dreier gehen, uns von hinten lösen und am Wochenende noch mehr Gas geben, um uns den Sieg zu holen."