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„Die Mannschaft hat den Karren aus dem Dreck gezogen“ – FC Spitz Attnang blickt zufrieden auf Platz acht

FC Attnang

In der Bezirksliga Süd hat FC Spitz Attnang eine schwierige Saison am Ende noch zu einem ordentlichen Abschluss gebracht. Trainer Benjamin Troppmair zieht nach 26 Runden und Rang acht mit 31 Punkten ein positives Fazit, obwohl seine Mannschaft bis wenige Spieltage vor Schluss mitten im Abstiegskampf steckte. Entscheidend war für ihn, dass die Rückrunde stabiler lief als die Hinrunde und die Spieler mehr Verantwortung übernommen haben.

Fünf Bälle in Gelb/Violett auf Rasen

Foto: Harald Dostal/fodo.media

Rückrunde bringt die nötige Stabilität

Troppmair macht keinen Hehl daraus, dass FC Spitz Attnang die Saison nicht von Beginn an ruhig herunterspielen konnte. „Unterm Strich können wir mit der Rückrunde zufrieden sein. Wir haben den Abstieg abgewendet, mehr Punkte geholt als in der Hinrunde und können mit dem achten Tabellenplatz letztendlich zufrieden sein“, sagt der Trainer. Gerade dieser Nachsatz zeigt, wie eng die Lage lange geblieben ist. „Es ist trotzdem bis ein paar Runden vor Schluss wirklich direkt gegen den Abstieg gegangen“, hält Troppmair fest. Dass am Ende trotzdem Rang acht herausschaute, wertet er deshalb nicht als Selbstverständlichkeit, sondern als Ergebnis einer Phase, in der seine Mannschaft Schritt für Schritt verlässlicher geworden ist und sich im Frühjahr mehr Zähler erarbeitet hat als noch davor.

Spieler übernehmen Verantwortung

Ein wesentlicher Punkt in seiner Analyse ist die Entwicklung innerhalb des Kaders. Troppmair hebt nicht einzelne Gewinner hervor, sondern die mannschaftliche Entwicklung. „Unsere Spieler haben sich so entwickelt, wie wir uns das erhofft haben“, sagt er. Für den Trainer war dabei wichtig, dass die Jungen nicht nur Spielzeit bekommen haben, sondern auch Verantwortung übernommen haben, als es im Tabellenkeller eng war. „Die Jungen haben gemeinsam mit den Arrivierten den Karren aus dem Dreck gezogen und dann letztendlich den Klassenerhalt fixieren können“, so Troppmair. Auf personeller Ebene steht FC Spitz Attnang dennoch vor Bewegung: Es haben einige Spieler den Verein verlassen. 

Noch nichts spruchreif, aber erste Weichen sind gestellt

In der Kaderplanung ist nach außen noch nicht alles fertig. Troppmair erklärt, dass FC Spitz Attnang zwar mit mehreren Spielern in Kontakt steht und mit einigen bereits Vereinbarungen getroffen hat, dass aber „noch nichts spruchreif“ sei und die Namen deshalb erst zeitnah bekanntgegeben werden sollen. Veränderungen im Trainerteam oder auf Funktionärsebene gibt es nicht. Dazu kommt mit Szabolcs Korogyi ein Langzeitverletzter, der sich weiterhin von einem Kreuzbandriss erholt. „Wir hoffen, dass er im Winter wieder ins Training einsteigen kann und uns dann wieder zur Verfügung steht“, sagt Troppmair. Mit Blick auf die Liga nennt er St. Marienkirchen/Wallern 1b als verdienten Meister, sieht aber auch FC Hertha Wels Juniors als „sehr, sehr starke Mannschaft“. Für FC Spitz Attnang geht es damit in den kommenden Wochen vor allem darum, den Kader zu ordnen und die Basis der verbesserten Rückrunde mitzunehmen.