In der Bezirksliga Süd hat der SV Eberschwang gegen die Union SRW Schlierbach einen klaren 4:0-Heimsieg gefeiert. Entscheidend war aus Sicht von Sportchef Roland Brandstätter der frühe Doppelschlag, der die Partie rasch in die gewünschte Richtung lenkte. Weil Eberschwang danach kompakt blieb und nach der Pause zum richtigen Zeitpunkt nachlegte, stand am Ende ein Erfolg, den Brandstätter als souverän einordnete.

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Schon nach einer guten Viertelstunde bekam der Nachmittag eine klare Richtung. Moritz Bleckenwegner brachte Eberschwang in Minute 16 in Führung und legte nur eine Minute später gleich das 2:0 nach. Genau diese Phase hob Brandstätter nach dem Schlusspfiff besonders hervor, weil sie dem Spiel aus seiner Sicht früh die entscheidende Linie gab. „Über die gesamten neunzig Minuten haben wir es souverän gewonnen. Der Spielverlauf hat sehr zu unseren Gunsten dazu beigetragen, dass wir gleich durch einen Doppelschlag 2:0 in Führung gegangen sind“, sagte der sportliche Leiter. Mit diesem Polster ging es auch in die Pause, und Brandstätter wusste genau, warum dieser Vorsprung so wichtig war. „Bei einem 2:0 ist es immer gefährlich. Wenn der Gegner den Anschlusstreffer macht, dann wird es vielleicht noch einmal spannend“, erklärte er. Für ihn war vor allem das schnelle Nachlegen nach dem 1:0 ein deutliches Zeichen. „Nach dem 1:0 haben wir gleich das 2:0 nachgelegt, und das war ein Zeichen für den Gegner: Hier ist nichts zu holen.“
Trotz des klaren Zwischenstands sah Eberschwang die Partie intern nicht als Selbstläufer. Brandstätter machte nach dem Spiel deutlich, dass er Schlierbach genauso erlebt hat, wie man die Mannschaft kennt: unangenehm, hartnäckig und bis zum Ende im Spiel. „Wir haben gewusst, Schlierbach ist immer unangenehm zum Spielen. Die kämpfen bis zum Schluss, egal ob erste Minuten oder letzte Minuten, egal, wie viel es steht“, sagte er. Ganz folgenlos blieb das auch diesmal nicht, denn der Sportleiter sprach davon, dass die Gäste „zwei, drei, vier gute Möglichkeiten“ hatten. Daraus leitete er auch ab, dass ein Spielverlauf trotz klarer Führung noch kippen kann, wenn der Gegner einmal herankommt. Umso wichtiger war für Eberschwang daher das 3:0 in Minute 67 durch Senahid Bekanovic. „Wir haben dann zum richtigen Zeitpunkt das 3:0 geschossen, dann war die Messe gelesen“, so Brandstätter. Als Zahid Ilijazi in der 73. Minute auf 4:0 stellte, war die Partie endgültig entschieden und der Heimsieg auch in dieser Höhe abgesichert.
Über das klare Ergebnis hinaus sah Brandstätter vor allem einen Schritt in der Entwicklung seiner Mannschaft bestätigt. „In der fünften Runde sieht man schon einen Fortschritt. Das ist ein Prozess, und wir steigern uns von Spiel zu Spiel“, sagte er. Besonders gefiel ihm, dass der SV Eberschwang wieder geschlossener und kompakter auftrat und sich diesmal auch mit Treffern für den betriebenen Aufwand belohnte. „Wir kommen wieder in unsere Geschlossenheit zurück, in unsere Kompaktheit und belohnen uns heute mit Toren“, fasste er zusammen. Entsprechend freute ihn nicht nur der Doppelpack von Bleckenwegner, sondern auch die weiteren Treffer von Bekanovic und Neuzugang Ilijazi, der sein erstes Meisterschaftstor erzielte. Ansonsten blieb für ihn ein rundum gelungener Heimspieltag stehen. „So stellt man sich natürlich jeden Heimspieltag vor. Da weiß man, warum man diese Zeit investiert“, sagte Brandstätter, der nun den Fokus schon wieder auf die nächste Meisterschaftsrunde richtet.