In der Bezirksliga Süd hat die SPG Allhaming/Weißkirchen 1b am Samstagnachmittag gegen die Union Mondsee Juniors einen 7:0-Kantersieg gefeiert. Neo-Trainer Andreas Pröller sah zunächst noch eine unsichere Anfangsphase, danach aber eine Partie, in der seine Mannschaft immer mehr das Kommando übernahm. Entscheidend war aus seiner Sicht das 1:0, weil damit die Sicherheit kam. Dazu nutzten die Gastgeber ihre Standards, vor allem bei Ecken, sehr konsequent.

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Andreas Pröller machte nach dem Schlusspfiff keinen Hehl daraus, dass seine Mannschaft nicht vom ersten Moment an alles im Griff hatte. "Am Anfang waren wir noch etwas unsicher in der Partie", sagte der Trainer. Auch den Gegner nahm er ernst: "In den ersten zehn Minuten war Mondsee sehr gut im Spiel." Danach aber drehte sich die Partie deutlich. In der 25. Minute brachte Hristo Krachanov die Gastgeber mit 1:0 in Führung, nur drei Minuten später legte Isaak Ortner das 2:0 nach. Noch vor der Pause erhöhte Dominik Timotej Peric in der 34. Minute auf 3:0. Für Pröller war damit die Entwicklung klar: "Je länger das Spiel gedauert hat, desto mehr haben wir das Kommando übernommen, und bis zum Schluss war es ein ungefährdeter Sieg."
Für Pröller war dabei klar, welcher Treffer den Ausschlag gab. "Der wichtigste Moment war das 1:0. Da haben wir gesehen, dass wir Tore schießen können, und damit hatten wir endlich Sicherheit auf unserer Seite", erklärte er. Mit dieser Sicherheit spielte Allhaming/Weißkirchen die Partie dann sehr konsequent weiter. Gleich nach der Pause stellte erneut Krachanov in der 54. Minute auf 4:0, ehe Sebastian Dietachmair mit einem Doppelpack in der 59. und 67. Minute weiter erhöhte. Den Schlusspunkt setzte Victor Dzhevov in der 83. Minute zum 7:0. Dass das Ergebnis am Ende so deutlich ausfiel, führte der Trainer auch auf die ruhenden Bälle zurück: "Wir hatten heute extrem gute Standards, speziell bei den Corners. Daraus haben wir zwei, drei Tore gemacht, und das war generell der Knackpunkt."
Mindestens ebenso wichtig war für den neuen Coach, wie geschlossen seine Mannschaft auftrat. "Von vorne bis hinten haben die Abstände gepasst, dazu die spielerische Leichtigkeit, der Einsatzwille und die Kompaktheit", fasste Pröller zusammen. Genau darin lag für ihn die Grundlage, warum aus einer zunächst noch offenen Begegnung ein so klarer Heimsieg wurde. Unter dem Strich blieb für die SPG Allhaming/Weißkirchen ein Nachmittag, an dem nach kurzer Anlaufzeit fast alles zusammenpasste.