Im Duell des USV Raiffeisen Eggelsberg/Moosdorf mit Union IKUNA Natternbach in der Bezirksliga West feierte die Felber-Elf einen souveränen 4:1-Heimsieg. Trainer Wolfgang Felber zeigte sich nach dem Schlusspfiff hochzufrieden. Er betonte Einsatz, einen klaren Plan und das Vertrauen in seine junge Truppe: „Es war ein sensationelles Spiel zu Hause – mit einem sehr erfolgreichen Ende für uns.“

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Felber beschrieb eine bewusst gewählte Balance zwischen Initiative und Absicherung: „Wir haben dem Gegner in bestimmten Zonen Raum überlassen und konsequent auf unsere Stärken im Umschaltspiel gewartet.“ Die Marschroute war in der Kabine klar – und wurde vom Team eindrucksvoll getragen: „Ich muss der Mannschaft wirklich gewaltig gratulieren. Unser Matchplan ist voll aufgegangen.“
Natternbach meldete sich in den ersten Minuten gefährlich an, doch Eggelsberg setzte früh ein Ausrufezeichen: Die erste gute Möglichkeit sah Felber bei Andreas Dürager in der 10. Minute. Den Unterschied vor dem Seitenwechsel machte ein kaltschnäuziger Doppelschlag: In der 40. Minute traf Kevin Samstag, nur eine Minute später legte Niclas Haberl zum 2:0 nach. Die Halbzeitführung spiegelte die klare Linie der Hausherren wider – stabil stehen, sauber umschalten, Chancen konsequent nutzen.
Nach Wiederbeginn blieb es intensiv. Mit dem Anschluss der Gäste durch Fabian Starkl in der 59. Minute wurde die Partie zum Nervenstest – Eggelsberg bestand ihn souverän. Vier Minuten später wurde der Torschütze Starkl mit Gelb-Rot des Platzes verwiesen. Raphael Hinterauer stellte in der 76. Minute den Zwei-Tore-Abstand wieder her, ehe Philipp Felber in der 87. Minute mit dem 4:1 den Schlusspunkt setzte. „Es war ein faires Spiel. Es war ein gutes Fußballspiel, in dem jeder um den Ball gekämpft hat. Die körperliche Komponente war fünfzig zu fünfzig“, so Wolfgang Felber. Einzelne Spieler wollte er nicht herausheben: „Alle haben einen gewaltigen Beitrag zu diesem Erfolg geleistet.“ Der Blick nach vorn bleibt selbstbewusst, aber geerdet: „Wenn unsere junge Mannschaft das spielt, was sie kann, und sich zutraut, über sich hinauszuwachsen, können wir jeden Gegner in der Liga schlagen. Wenn wir jedoch zehn bis 15 Prozent weniger leisten oder in Schlüsselmomenten nicht aufpassen, verliert man in dieser Liga.“